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Fußballfest im Olympiastadion: Pyrotechnik gezündet

26.05.2019 - Fußballfieber in der Berliner Innenstadt - Fans der DFB-Finalisten Bayern München und RB Leipzig feiern am Samstag ihre Teams und sich selbst. Auch nach dem Spiel blieb es weitgehend friedlich.

  • Ein Fan von Bayern München trägt auf dem Alexanderplatz eine Pickelhaube mit «Bayern»-Schriftzug. Foto: Gregor Fischer © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Fan von Bayern München trägt auf dem Alexanderplatz eine Pickelhaube mit «Bayern»-Schriftzug. Foto: Gregor Fischer © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa) - Die Fans des FC Bayern München und von RB Leipzig haben beim DFB-Pokalfinale im ausverkauften Berliner Olympiastadion ein weitgehend friedliches Fußballfest gefeiert. Vor allem die Bayern-Fans in der Ostkurve hatten schon während und auch nach dem 3:0 (1:0)-Triumph der Mannschaft von Trainer Niko Kovac am Samstagabend allen Grund zur Freude. Unter den 74 322 Zuschauern blieb es während der Begegnung die meiste Zeit ruhig, schlimmere Ausschreitungen waren im Stadion nicht zu sehen. Auch in der Nacht gab es keine Zwischenfälle.

Die Gäste von RB leisteten sich trotz der Enttäuschung über die Niederlage kaum Aussetzer, brannten kurz nach der Halbzeit jedoch vereinzelt Pyrotechnik in ihrem Fanblock ab. Nach der 2:0-Führung gute zehn Minuten vor dem Ende zündeten auch die Bayern-Anhänger Pyrotechnik und ließen kurzzeitig einige Raketen aus ihrem Bereich in die Luft steigen.

Bereits mehrere Stunden vor dem Anpfiff hatten sich im Zentrum Berlins viele Fans beider Teams versammelt. Es sei ein «ruhiges und friedliches Fanfest am Alexanderplatz und Breitscheidplatz», berichtete ein Polizeisprecher.

«Hurra, Hurra, die Leipziger sind da», skandierten die Fans aus Sachsen am Breitscheidplatz. Am Nachmittag formierten sich einige von ihnen zu einem Fanmarsch zum Stuttgarter Platz. Zudem überprüfte die Polizei einen verdächtigen Rucksack, den jemand dort zurückgelassen hatte. Der Platz wurde deshalb vorübergehend gesperrt. «Wir mussten auf Nummer sicher gehen», sagte ein Polizeisprecher. Am späteren Nachmittag gab es dann Entwarnung. Am Mittag fand ein Ökumenischer Gottesdienst anlässlich des Pokalfinales statt.

Die Polizei begleitete das Finale mit einem Großaufgebot. Bis zu 1500 Beamte sollten in der Spitze im Einsatz sein. Im Vorjahr sicherten 2400 Polizisten den Pokaltag. Die Anhänger beider Mannschaften sollten sich getrennt an verschiedenen Orten in der Stadt versammeln: die Bayern auf dem Alexanderplatz und die Leipzig-Fans auf dem Breitscheidplatz rund um die Gedächtniskirche. Diese Aufteilung sei auch unter Einbeziehung der Berliner Polizei erfolgt, hatte der Deutsche Fußball-Bund mitgeteilt.

Nachdem schon tags zuvor Hunderte Fans beider Teams in die Hauptstadt gereist waren, traf am Samstagvormittag der erste Sonderzug aus München in Berlin-Spandau an.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) twitterte: «München oder Leipzig, Hauptsache Berlin!» Er begrüßte beide Mannschaften und ihre Anhänger «auf das Herzlichste» in der Stadt.

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