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Gedenken an Manfred Stolpe in der Potsdamer Nikolaikirche

06.01.2020 - Manfred Stolpe führte als erster Ministerpräsident nach der Wende das Land Brandenburg in die neue Zeit. Mit einer Feier will das Land den Ende Dezember gestorbenen SPD-Politiker ehren.

  • Eine Frau trägt sich in das Kondolenzbuch ein. Foto: Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Frau trägt sich in das Kondolenzbuch ein. Foto: Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Potsdam (dpa/bb) - Mit einer Gedenkfeier in der Potsdamer Nikolaikirche will das Land Brandenburg am 21. Januar an den gestorbenen Ex-Regierungschef Manfred Stolpe erinnern. Neben geladenen Gästen könnten dann auch weitere Bürgerinnen und Bürger ihre Anteilnahme für den SPD-Politiker bekunden, der in der Nacht zum 29. Dezember nach langer Krankheit im Alter von 83 Jahren gestorben war, teilte die Staatskanzlei am Montag mit. Zuvor am Tag hatten sich Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Vize-Regierungschef Michael Stübgen (CDU) in das Kondolenzbuch eingetragen, das noch bis zum kommenden Freitag in der Staatskanzlei ausliegt.

Woidke würdigte Stolpe in seinem Eintrag als «eine starke «Stimme des Ostens», einen echten Landesvater». Stolpe sei ein großer Politiker und gleichzeitig immer nah bei den Menschen gewesen. «Brandenburg trauert um einen Mann, der wie kein anderer für den Zusammenhalt in der Gesellschaft einstand», schrieb Woidke.

«Sein Beitrag für Brandenburg, gerade in den Gründungsjahren, wird unsere Geschichte weiter prägen», schrieb Stübgen in das Kondolenzbuch. Stolpe war von 1990 bis 2002 der erste Ministerpräsident Brandenburgs im wiedervereinten Deutschland und anschließend bis 2005 Bundesverkehrsminister.

Neben dem Kondolenzbuch in der Potsdamer Staatskanzlei liegt ebenfalls bis zum kommenden Freitag ein weiteres in der brandenburgischen Landesvertretung in Berlin aus. Bislang hätten sich bereits mehr als 200 Menschen auf diesem Wege von Stolpe verabschiedet, teilte die Staatskanzlei mit. Er soll auf dem Bornstedter Friedhof in Potsdam beigesetzt werden. Die Trauerfeier ist nur im Familienkreis vorgesehen.

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