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Gedenken an Opfer des früheren KZ-Außenlagers Lieberose

02.02.2020 - Lieberose (dpa/bb) - Im KZ-Außenlager Jamlitz-Lieberose (Dahme-Spreewald) mussten nach Angaben des Brandenburger Kulturministeriums während der Zeit des Nationalsozialismus bis zu 10 000 Menschen Zwangsarbeit leisten. Viele starben. Mit einer Gedenkveranstaltung ist am Sonntag an sie erinnert worden. Die Häftlinge waren in der Mehrzahl Juden aus Polen und Ungarn. Das Außenlager des KZ Sachsenhausen war 1943 errichtet worden. 2003 entstand die Dokumentations- und Gedenkstätte Jamlitz-Lieberose.

  • Blumen liegen auf einer Treppenstufe. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blumen liegen auf einer Treppenstufe. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Brandenburgs Kulturstaatssekretär Tobias Dünow hob in seiner Rede in Jamlitz hervor, dass die Erinnerung wichtiger denn je sei. «Auch heute werden wieder Juden auf unseren Straßen angegriffen, jüdische Friedhöfe geschändet, jüdische Einrichtungen attackiert und antisemitische Hetze verbreitet. Hier sind wir als Gesellschaft, hier ist aber auch jeder einzelne gefordert, Position zu beziehen», erklärte Dünow.

Die Veranstaltung ist Teil zahlreicher Gedenkveranstaltungen rund um den 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945. Seit 1996 wird an diesem Tag bundesweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.

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