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Gedenkstätte Ravensbrück würdigt «Frauen im Widerstand»

13.09.2019 - Fürstenberg (dpa/bb) - Die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück zeigt ab Samstag eine Sonderausstellung zu «Frauen im Widerstand» im Nationalsozialismus. In Texten, Fotos, Dokumenten und an vier Medienstationen werden die Geschichte der Inhaftierung der Frauen im KZ Ravensbrück und ihre Nachkriegsgeschichte in West- und Ostdeutschland erzählt.

  • Blick auf das Besucherzentrum auf dem Gelände der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. Foto: Jens Kalaene/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick auf das Besucherzentrum auf dem Gelände der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. Foto: Jens Kalaene/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In der Schau geht es auch um die Konflikte beim Aufbau der Gedenkstätte. Die DDR und die Bundesrepublik stritten um die Deutung der nationalsozialistischen Vergangenheit. Die Geschichten der Frauen seien in der DDR meist einseitig erzählt worden, sagt Ausstellungskurator Henning Fischer. In der Bundesrepublik seien sie marginalisiert und nach dem Umbruch von 1989 in den Hintergrund gerückt.

Mit der Schau wird zugleich ein neuer Raum für Sonderausstellungen im ehemaligen Wasserwerk des KZ Ravensbrück eröffnet. Das 1939 errichtete Gebäude wurde als Garage und Funkstation genutzt.

Im ehemaligen Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück waren während des Zweiten Weltkriegs rund 132 000 Frauen, 20 000 Männer und 1000 weibliche Jugendliche inhaftiert. Zehntausende Häftlinge wurden ermordet oder starben an den Haftbedingungen.

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