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Geld von Schul-Förderverein veruntreut: Bewährungsstrafe

01.10.2019 - Berlin (dpa/bb) – Weil er als Vorsitzender eines Fördervereins einer Oberschule in Berlin-Pankow immer wieder Geld für eigene Zwecke abgezweigt hat, ist ein 42-Jähriger zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den Angeklagten am Dienstag der Untreue in 28 Fällen schuldig. Er habe mit einer EC-Karte illegal Beträge abgehoben. Insgesamt ergaunerte der kaufmännische Angestellte mehr als 9000 Euro.

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Angeklagte hatte gestanden. Er sei spielsüchtig gewesen und dadurch im Jahr 2016 in Geldnot geraten. «Da kam ich auf die Idee, Geld von dem Konto des Fördervereins abzuheben und dann mit einem Gewinn meine Spielschulden zu begleichen», erklärte der 42-Jährige. Er habe an Automaten und beim Roulette jedoch verloren. Als der Schwindel aufgedeckt wurde, habe er sich in eine Therapie begeben.

Bei der verhängten Strafe sei das Geständnis und das Bemühen des Angeklagten um Wiedergutmachung berücksichtigt worden, hieß es weiter im Urteil. Der 42-Jährige habe inzwischen 4400 Euro zurückgezahlt. Das Gericht folgte mit der Entscheidung dem Antrag der Staatsanwältin. Der Angeklagte verzichtete bereits auf Rechtsmittel. 

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