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Generalprobe für neue Brandenburg-Halle auf Grüner Woche

16.01.2020 - Spreewaldgurken, Eberswalder Wurst, Gin aus Werder, Brot aus Schwante und diverse Biere: In der Brandenburg-Halle gibt es ein Wiedersehen mit guten Bekannten. Dabei ist aber auch die eine oder andere neue regionale Spezialität zu finden.

  • Die Internationale Grüne Woche im Aufbau. Foto: Carsten Koall/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Internationale Grüne Woche im Aufbau. Foto: Carsten Koall/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa/bb) - Trotz neuer Halle setzt Brandenburg bei der Grünen Woche in Berlin auf Bewährtes: Kleine und mittlere Betriebe präsentieren sich an den modernen weißen Ständen. 200 Aussteller - einige nur tage- oder stundenweise - sind an den 73 Ständen dabei, sagte Brandenburgs Agrarminister Axel Vogel (Bündnis 90/Grüne) am Donnerstag auf dem Vor-Rundgang in der Brandenburg-Halle vor der offiziellen Eröffnung der Grünen Woche am Freitag. Dabei seien Betriebe der Land- und der Ernährungswirtschaft, Landkreise, aber auch Tourismusverbände.

Der Grünen-Politiker betonte, dass er sich als Minister für alle Agrarbetriebe einsetze, egal ob ökologisch oder konventionell produzierend, ob klein oder groß. Es sei wichtig, dass die einheimische Landwirtschaft gestärkt werde, angesichts der ständig steigenden Nachfrage nach regionalen Produkten.

Er kündigte an, dass Spekulationen mit Agrarflächen im Land künftig verhindert werden sollen. «Betrieben darf nicht unter den Händen weg das Land verkauft werden», sagte Vogel. Einheimische Landwirte dürften nicht beim Ankauf von Flächen benachteiligt werden. Künftig solle Investoren der Kauf von Ackerland und Tierhaltern der Bau von Massentierhaltungsanlagen erschwert werden, sagte Vogel dem «Tagesspiegel».

Kommende Woche wird im Landtag ein Antrag der Koalitionsfraktionen SPD, CDU und Grüne gegen Bodenspekulation beraten. Ziel ist es, die regional verankerte Landwirtschaft zu stärken. Der Präsident des Landesbauernverbandes Henrik Wendorff forderte auf der Grünen Woche ein Leitbild für die Landwirtschaft und landwirtschaftliche Betriebe. «Wohin wollen wir», fragte er.

Brandenburg ist seit 1991 auf der Grünen Woche mit einer eigenen Halle vertreten, die täglich tausende Besucher zählt. An neuen Produkten haben die Aussteller in diesem Jahr mitgebracht ein Honig-Walnussbrot mit Zutaten aus der Region, Schokomaiskölbchen mit Knuspernougat, ein Schoko-Gin, Käse mit Thymian oder Senf mit Trüffelgeschmack. Dazu werden Knackwürste in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, Obstweine, Liköre oder Wurstkonserven angeboten. Zudem wird Urlaub in der Region empfohlen. Anlaufpunkt ist ein Kochstudio, in dem Profiköche unterstützt von Prominenten am Herd Gerichte aus regionalen Zutaten zubereiten.

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