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Gerichtsstreit: Kirchensteuer nach knapp 50 Jahren zahlen?

12.12.2019 - Berlin (dpa/bb) - Muss eine Frau, die als Kleinkind getauft wurde, sich aber nie der Kirche zugehörig fühlte, für mehrere Jahre Kirchensteuer nachzahlen? Über diese Frage verhandelt heute das Berliner Verwaltungsgericht. Geklagt hat eine 66-Jährige, die nach dem Kirchenaustritt ihrer Eltern, nun zur Steuernachzahlung aufgefordert wurde.

  • Justitia-Figur auf dem Gerechtigkeitsbrunnnen auf dem Römerberg. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Justitia-Figur auf dem Gerechtigkeitsbrunnnen auf dem Römerberg. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Frau aus Ostdeutschland ist nach Gerichtsangaben der Ansicht, dass ihre Eltern in den 50er Jahren auch ihren Austritt aus der evangelischen Kirche miterklärten. Eine Mitgliedschaft sei ihr all die Jahre über nicht bewusst gewesen. Sie erinnere sich auch nicht daran, als Kind in der Kirche gewesen zu sein.

Laut Gericht zeigt das Taufregister der Kirchengemeinde Bitterfeld ihre Taufe im Jahr 1953 an. Die Frau wirft der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz vor, es sei ein Gesetzesverstoß, die Mitgliedschaft an eine Säuglingstaufe zu binden.

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