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Heil und Woidke bei ArcelorMittal: Gespräche mit Auszubis

25.04.2019 - Eisenhüttenstadt (dpa/bb) - Nach Wochen der Aufregung unter den Mitarbeitern über die Zukunft von ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt haben Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Donnerstag das Werk besucht. Heil zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Beschäftigten und dem Berufsbildungszentrum. So werde die Basis für qualifizierte Arbeit gelegt, damit Ostbrandenburg weiter eine starke Industrie habe, sagte der Minister. Woidke fügte hinzu: «Mit seinen 2700 Beschäftigten ist das Werk ein hervorragendes Beispiel für die erfolgreiche Anpassung eines traditionsreichen Industriebetriebs an die Herausforderungen der globalisierten Welt.»

  • Kaltgewalzte Bleche, aufgerollt zu Coils, liegen im Kaltwalzwerk der ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH. Foto: Patrick Pleul/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kaltgewalzte Bleche, aufgerollt zu Coils, liegen im Kaltwalzwerk der ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH. Foto: Patrick Pleul/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Frank Schulz, Deutschlandchef von ArcelorMittal, nannte das Werk «sehr wettbewerbsfähig» und eine wichtige Basis für die überregionalen Wertschöpfungsketten. Betriebsratschef Holger Wachsmann sieht die Stahlindustrie vor großen Herausforderungen. Der Anstieg von Importen und das gleichzeitige Auslaufen von Anti-Dumping- Maßnahmen mache der Branche zu schaffen, sagte Wachsmann. «Die Auswirkungen werden an jedem Stahlstandort, also auch in Eisenhüttenstadt, zu spüren sein.»

Der Aufsichtsrat des Unternehmens hatte Anfang April entschieden, dass das Stahlwerk in Ostbrandenburg neben dem Flachstahlwerk in Bremen als eigenständiger Standort des Konzerns erhalten bleibt. Vom 1. Mai an soll aber der Vorstandschef von ArcelorMittal Bremen diese Funktion auch für das Werk in Eisenhüttenstadt übernehmen. Heil und Woidke hatten sich für den Erhalt der Eigenständigkeit des Werkes eingesetzt.

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