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Hertha: Trainersuche kann sich hinziehen

09.05.2019 - Mehr als das vorletzte Saisonspiel interessiert die Hertha-Fans, mit welchem Chefcoach es in die nächste Spielzeit geht. Manager Preetz will sich nicht auf einen Zeitpunkt der Entscheidung festlegen. Neben einem Mann mit Stallgeruch soll es noch zwei andere Kandidaten geben.

  • Herthas Manager Michael Preetz. Foto: Britta Pedersen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Herthas Manager Michael Preetz. Foto: Britta Pedersen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa) - So wünschen es sich viele Hertha-Fans: Am 19. Mai, einen Tag nach dem Saisonabschluss, wird auf der festlich blau-weiß geschmückten Bühne der Mitgliederversammlung der neue Cheftrainer präsentiert - am liebsten einer mit Stallgeruch. «Nein», sagte jedoch Manager Michael Preetz am Donnerstag, das sei nicht sein vorrangiges Ziel bei der von vielen Emotionen begleiteten Suche nach einem Nachfolger von Hertha-Urgestein Pal Dardai.

«Das Saisonende ist grundsätzlich der Zeitpunkt, an dem es nicht schaden könnte zu wissen, wie es weitergeht», erklärte der Manager des Berliner Fußball-Bundesligisten vor der Partie am Samstag beim FC Augsburg (15.30 Uhr/Sky) zwar. Es sei aber «nicht das erklärte Ziel», den Mitgliedern direkt nach dem letzten Spieltag den neuen Trainer vorzustellen.

Zuletzt war in der Hauptstadt der langjährige Hertha-Spieler und bisherige Nachwuchstrainer Ante Covic als Favorit gehandelt worden. Aber auch zwei weitere Fußballlehrer sollen noch auf der Kandidatenliste der Hertha-Chefs stehen. «Die Dinge müssen erst erledigt werden, dann können wir sie verkünden», sagte Preetz und bat um Geduld: «Ich verstehe, dass spekuliert wird. Das wird so lange gehen, bis wir es beenden.»

So könnte sich die Verpflichtung des neuen Trainers hinziehen - und zwar bis in die Zeit nach dem letzten Saisonspiel am 18. Mai gegen Bayer Leverkusen, einen äußerst attraktiven Gegner, für den es dann vielleicht noch um die Champions League geht, wie Preetz bemerkte. In Augsburg geht es für Hertha erst einmal um Platz zehn, den der scheidende Dardai gern erreichen würde. Als Elfter haben die Berliner derzeit einen Punkt Rückstand auf den Zehnten Fortuna Düsseldorf.

Der Club hatte nach einem unbefriedigenden Verlauf der Rückrunde die Trennung von Dardai zum Saisonende verkündet. «Hertha hat die Option immer gezogen», sagte Dardai zum bisherigen Arbeitsverhältnis. Jetzt sei eben der Zeitpunkt gekommen, an dem es nicht mehr so war «und ich es akzeptiere. Ich will auch nicht mehr darüber reden. Wir haben uns geeinigt und gut», erklärte der 43 Jahre alte Ungar vor seinem vorletzten Spiel, bevor seine geplante einjährige Trainer-Auszeit beginnt. Nach zuvor sieben sieglosen Spielen hatten die Berliner ihren Negativlauf jüngst mit einem 3:1 gegen den abstiegsbedrohten VfB Stuttgart gestoppt.

Der Coach des Tabellen-Elften kann in Augsburg wieder einige zuletzt angeschlagene oder gesperrte Akteure aufbieten, dafür fehlt Mathew Leckie (Knöchelverletzung). Den Australier könnte Javairo Dilrosun ersetzen. Rune Jarstein ist nach einer Knie-Operation nicht dabei. Salomon Kalou und Maximilian Mittelstädt haben nach überstandenen Blessuren am Donnerstag wieder trainiert.

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