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Hertha: Zukunft von Ibisevic und Pekarik noch offen

25.06.2020 - Gern würde Hertha in dieser Region mitspielen. Zum Saisonabschluss entscheiden die Berliner immerhin das Königsklassen-Rennen mit. Doch nach einer Saison mit vielen Turbulenzen und vier Cheftrainern sind sie erst einmal froh über den gesicherten Mittelfeldplatz.

  • Vedad Ibisevic (r) springt im Trainingsspiel zum Kopfball gegen Peter Pekarik. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Vedad Ibisevic (r) springt im Trainingsspiel zum Kopfball gegen Peter Pekarik. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Erst wird Hertha BSC noch einmal mit das Rennen um die begehrten Champions-League-Plätze beeinflussen, dann soll das Zukunfts-Puzzle gelöst werden. «Wir wollen einen guten Abschluss», sagte Bruno Labbadia vor der letzten Saison-Partie unter Corona-Bedingungen am Samstag bei Borussia Mönchengladbach. Der 54-Jährige hat den angeschlagenen Berliner Fußball-Bundesligisten nach dem vierten Trainerwechsel und viel Tohuwabohu in acht Spielen aus der Abstiegsgefahr hinaus ins sichere Mittelfeld geführt.

Nun wird Hertha, zuletzt 2:0-Sieger gegen Bayer, nochmals zum Königsklassen-Macher: «Wir brauchen eine ähnliche Leistung wie gegen Leverkusen», sagte Labbadia zum Spiel in Gladbach. Allerdings wisse man, dass die Borussia im Kampf um den lukrativsten europäischen Wettbewerb «alles reinwerfen» werde: «Das kann ein sehr intensives Spiel werden.» In der Tabelle liegt derzeit Mönchengladbach auf dem so wichtigen vierten Platz zwei Punkte vor Leverkusen.

In Zukunft würde Labbadia mit dem Hauptstadtclub selbst gern in diese Regionen vordringen, sagte dafür aber noch einen «langen Weg» voraus. Michael Preetz steckt bereits mitten in den Gesprächen und Überlegungen, um Hertha personell für die angestrebten Verbesserungen zu rüsten. «Corona wird den Markt verändern», erklärte der Manager zu den Transferaktivitäten in diesem Sommer: «Es wird ein recht langes Transferfenster geben.» Möglicherweise könnten noch im Oktober Profis geholt oder abgegeben werden, ergänzte der ehemalige Torjäger.

Noch ist offen, ob Hertha die Verträge mit Kapitän Vedad Ibisevic und dem erfahrenen Defensivspieler Peter Pekarik verlängert. «Die Entscheidungen sind noch nicht getroffen», sagte Michael Preetz mit Hinweis auf «außergewöhnliche Planungen» in der Corona-Krise.

Der 35 Jahre alte Mittelstürmer Ibisevic ist seit Sommer 2015 bei Hertha und hat in seiner Karriere in 339 Bundesligaspielen 126 Tore erzielt. Der Kontrakt des Bosniers in Berlin läuft ebenso aus wie der des 33 Jahre alten slowakischen Verteidigers Pekarik.

Preetz muss abwarten, ob nach einer Leihe zu Werder Bremen Angreifer Davie Selke zu Hertha zurückkehrt. Steigt Bremen ab, ist die Kaufoption für Werder hinfällig. Fest steht, dass Per Skjelbred (zu Rosenborg Trondheim), Torhüter Thomas Kraft (mögliches Karriereende), Salomon Kalou und Alexander Esswein nach Vertragsende Hertha verlassen. Die Leihspieler Marko Grujic (FC Liverpool) und Marius Wolf (Borussia Dortmund) gehen wieder zu ihren Stammvereinen.

Anders als vor einem Jahr hat Liverpool-Trainer Jürgen Klopp signalisiert, dass der Serbe Grujic die Vorbereitung auf die neue Saison auf jeden Fall mit dem englischen Premier-League-Club bestreiten soll, berichtete Preetz. «Dass wir mit Marko in Kontakt bleiben, ist normal», sagte der Manager. Allerdings hat Hertha in dem Franzosen Lucas Tousart von Olympique Lyon auch schon einen neuen Spieler für das defensive Mittelfeld verpflichtet.

Ob Skjelbred, der nach sechs Hertha-Jahren in seine norwegische Heimat zurückgeht, nach Verletzungspause zu einem Abschieds-Einsatz kommen kann, ist ungewiss. Möglicherweise fallen in Gladbach sogar 14 Spieler wegen Verletzungen, Sperren und Erkrankungen aus. «Es kommt ein bisschen knüppeldick», bemerkte Labbadia. Als rechter Verteidiger müssen entweder der Australier Mathew Leckie oder Alexander Esswein aushelfen. «Ich traue es beiden zu», sagte der gebürtige Darmstädter.

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