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Labbadia: Werner im Kollektiv stoppen

25.05.2020 - Wie hält man bei bester Laune die Konzentration hoch? Hertha-Trainer Bruno Labbadia muss nach zwei klaren Siegen diese Frage beantworten. Der nächste Gegner RB Leipzig kann nur im Kollektiv bezwungen werden. Gerade Ex-Zögling Timo Werner ist von einem allein nicht zu stoppen.

  • Bruno Labbadia, Trainer von Hertha BSC, gibt Anweisungen auf dem Trainingsplatz. Foto: Jan-Philipp Burmann/Hertha BSC via City-Press GmbH/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bruno Labbadia, Trainer von Hertha BSC, gibt Anweisungen auf dem Trainingsplatz. Foto: Jan-Philipp Burmann/Hertha BSC via City-Press GmbH/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bruno Labbadia sieht seine Derby-Sieger im Duell bei RB Leipzig vor einer unvergleichbar schwereren Aufgabe. Den gerade neu gewonnen großen Fußball-Spaß will sich der Hertha-Trainer aber ganz sicher nicht gleich wieder verderben lassen. «Das ist ein Spiel, in dem man sich mit einer Topmannschaft messen kann, und wir werden versuchen, es genau so rauszuhauen, wie wir es die zwei Spiele gemacht haben», sagte Labbadia vor der Bundesliga-Partie am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky) in Leipzig.

Eine Sonderbewachung für seinen Ex-Zögling Timo Werner, dem er einst beim VfB Stuttgart im zarten Alter von 17 Jahren zum Profi-Debüt verhalf, schloss der Berliner Coach kategorisch aus. «Dann müssten wir einige in Manndeckung nehmen. Das wird schwer bei der Qualität», sagte der 54-Jährige über das Kräftemessen mit dem Tabellendritten. «Ich glaube, dass man es mit dieser Stärke von RB nur aufnehmen kann, wenn man sehr geschlossen miteinander Auftritt», sagte Labbadia.

Die Grundstimmung ist bei der Hertha nach 7:0-Toren und sechs Punkten nach dem Re-Start blendend, das jüngste 4:0 im Lokalduell gegen den 1. FC Union hat noch mehr Schwung gegeben. Labbadia will aber wie auch Manager Michael Preetz vor plötzlich zu hohen Erwartungen warnen. Obwohl Rang sieben und damit ein möglicher Europacupplatz nur drei Punkte entfernt ist. «Wir tun sehr gut daran, die Bodenhaftung zu behalten, weiter zu arbeiten und weiter zu punkten. Das erste Ziel ist und bleibt, den Abstand nach unten zu vergrößern», sagte Preetz.

Auch für Labbadia ist das neue Hertha-Hochgefühl noch fragil. «Ich bin mir sehr, sehr bewusst, was losgewesen wäre, wenn wir die zwei Spiele nicht so hinbekommen hätten», sagte er. «Ich liebe es, nach vorne zu gucken und nicht nach hinten, aber ich glaube, dass wir sehr sachlich Dinge einschätzen können, was hier los war und wir lassen uns da nicht blenden. Wir wissen, dass wir so, so viel noch aufzuholen haben. Wir dürfen nicht durchdrehen, nur weil wir das Derby 4:0 gewonnen haben», forderte Labbadia eine absolute Fokussierung.

Leipzig ist für die Hertha ein echter Angstgegner. Sechs der bislang sieben Partien gingen überwiegend klar verloren, bei einem Schnitt von fast vier Gegentoren. «Das ist die Erinnerung die ich mitnehme», sagte Preetz schmunzelnd über den einzigen Auswärtserfolg beim 3:2 im Dezember 2017.

Fehlen werden den Berlinern weiter Nationalspieler Niklas Stark und dessen Abwehrkollege Karim Rekik. Das Duo ist nach seinen Verletzungen ebenso noch nicht wieder einsatzbereit wie auch Marius Wolf und Santiago Ascacíbar. «Wir werden mit einem ähnlichen Kader antreten, den wir am Wochenende dabei hatten», sagte Labbadia. Stark laboriert an einer Hüft-Blessur. Rekik hat eine Innenbandverletzung. Wolf ist am Sprunggelenk verletzt und Ascacíbar muss wohl noch rund zwei Wochen wegen einer sehr schmerzhaften Fußprellung pausieren.

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