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Hertha will Geldgeber für neue Arena offenlegen

12.05.2019 - Berlin (dpa) - Bundesligist Hertha BSC will die Finanzierung des möglichen Baus einer neuen Fußball-Arena offenlegen. «Wir reden über deutsche und internationale Banken», sagte Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller der «Berliner Morgenpost» (Sonntag). «Das sind Adressen, mit denen wir uns national und international sehen lassen können.»

  • Geschäftsführer Ingo Schiller von Hertha BSC sitzt in der Hertha BSC Mitgliederversammlung. Foto: Oliver Mehlis/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Geschäftsführer Ingo Schiller von Hertha BSC sitzt in der Hertha BSC Mitgliederversammlung. Foto: Oliver Mehlis/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Hauptstadtclub will trotz der gegenwärtigen Ablehnung durch den Berliner Senat 2025 aus dem Olympiastadion ausziehen und in einer neuen Arena spielen. Diese solle über Eigenkapital «in geringeren Tranchen», eine Anleihe und ein Darlehen von einer Bank oder einem Konsortium finanziert werden, sagte Schiller. «Im Moment sind wir in einer Ausschreibung für diese Finanzierung. Wir haben drei konkrete Finanzierungsalternativen, die wir prüfen.»

Die Abgeordnetenhausfraktionen der rot-rot-grünen Koalition in Berlin hatten zuletzt erklärt, dass die von Hertha geplante reine Arena am bisher geplanten Standort im Olympiapark «nicht zu realisieren» sei. Zuvor hatte eine Genossenschaft, der sechs Häuser mit 24 Wohnungen auf dem geplanten Stadion-Areal gehören, angekündigt, mit dem Club nicht mehr über einen Verkauf zu verhandeln.

Hertha sieht einen Umzug weiter als notwendige Voraussetzung für die Zukunft an. «Wenn es in den nächsten 50 Jahren noch hochklassigen Fußball in Berlin geben soll, brauchen wir ein neues Stadion», sagte Schiller. Als Bauzeit seien dreieinhalb Jahre veranschlagt. «Deshalb brauchen wir in diesem Jahr eine politische Entscheidung, damit wir den Wettbewerb für das Stadion hinkriegen und die Vergabe organisieren können», forderte Schiller.

Zur Not würde der Berliner Bundesligist sogar über eine mobile Übergangsarena nachdenken, hatte Geschäftsführer Michael Preetz zuletzt gesagt. «Temporäre Stadien haben andere Genehmigungsvoraussetzungen als ein festes Stadion», sagte Schiller dazu. «Aber unsere Priorität ist ein Neubau an der Rominter Allee.»

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