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Herthas Gegenbauer: Werden Idee Tegel «ernsthaft prüfen»

17.05.2019 - Berlin (dpa/bb) - Hertha-Präsident Werner Gegenbauer glaubt weiter an die Eröffnung einer neuen Fußball-Arena im Jahr 2025, will sich aber auch gegen den Vorschlag Tegel nicht vollkommen verschließen. «Gemeinsam mit den Beteiligten aufseiten des Senats werden wir die Idee, auf dem Gelände des Flughafens Tegel eine Arena in der entsprechenden Größe zu errichten, gerne ernsthaft prüfen», sagte der 68 Jahre alte Vereinschef dem «Tagesspiegel» (Freitag).

  • Werner Gegenbauer, Präsident von Hertha BSC, glaubt weiter an die Eröffnung einer neuen Arena im Jahr 2025. Foto: Soeren Stache/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Werner Gegenbauer, Präsident von Hertha BSC, glaubt weiter an die Eröffnung einer neuen Arena im Jahr 2025. Foto: Soeren Stache/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) hatte mit dem Vorschlag eines Standortes auf dem Airport im Berliner Norden, der laut bisheriger Planung 2021 außer Betrieb gehen soll, in die festgefahrene Stadionfrage neue Bewegung gebracht. Nach den derzeitigen Planungen soll auf dem knapp 500 Hektar großen Tegel-Areal unter dem Motto «The Urban Tech Republic» ein neues Stadtquartier entwickelt werden. Herthas Ziel, 2025 in dem neuen Stadion zu spielen, könnte mit dem Standort Tegel laut Geisel nicht realisiert werden.

Auch deshalb hält der Berliner Bundesligist weiter das Olympiagelände für besonders geeignet. Gegenbauer denkt sogar größer, auch für Berlin könnten sich neue Perspektiven auftun: «Wir könnten gemeinsam mit dem Land das gesamte Gelände mit Olympiapark, Waldbühne, Olympiastadion und neuem Hertha-Stadion international vermarkten», erklärte der Unternehmer. Gegenbauer ist seit 2008 Hertha-Präsident und will sich 2020 der Wiederwahl stellen, «wenn alles gut geht».

Der Vereins-Chef hält den rund 250 Millionen Euro teuren Stadion-Neubau, von Hertha privat finanziert will, weiter bis 2025 für realisierbar. «Wenn das Projekt von gesamtstädtischer Bedeutung ist, dann kann der Senat das Verfahren an sich ziehen und wir kommen endlich voran», sagte Gegenbauer. Voraussetzung sei: «In diesem Jahr müssen wir wissen, ob wir einen Erbbaupachtvertrag bekommen, um die nächsten Schritte gehen zu können. 2022 könnten die Baumaßnahmen beginnen, 2025 wäre das Stadion fertig.»

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