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Herthas Tristesse nach Haaland-Show

22.11.2020 - Hertha BSC kommt in der Bundesliga nicht voran. Im Gegenteil. Das 2:5 gegen Borussia Dortmund verdeutlicht die Defizite. Eine gute Leistung ist einfach nicht über 90 Minuten abrufbar. Trainer Bruno Labbadia befürchtet einen Knacks kurz vor dem Derby gegen den 1. FC Union.

  • Trainer Lucien Favre von Borussia Dortmund am Spielfeldrand. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Trainer Lucien Favre von Borussia Dortmund am Spielfeldrand. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Diese respektvoll gemeinten Worte von Lucien Favre müssen Bruno Labbadia zusätzlich schmerzen. «Es wird für alle Mannschaften schwer, gegen Hertha BSC zu gewinnen», sagte der Trainer von Borussia Dortmund. Labbadias Problem: Favre hatte mit dem BVB am Samstagabend gerade 5:2 im Olympiastadion gewonnen und die Sorgen des Berliner Trainers weiter vergrößert. Wie beim 3:4 bei Bayern München und dem 1:2 bei RB Leipzig hatte seine Mannschaft ihr Potenzial angedeutet. Zu einem Punktgewinn reichte es aber wieder nicht.

Ein unglaublicher Leistungsabfall in der zweiten Halbzeit brachte die Hertha um den vor dem Seitenwechsel möglich scheinenden ersten Heimsieg der Saison und verdüstert die Perspektive vor den kommenden Aufgaben bei Bayer Leverkusen und dem brisanten Derby gegen Union Berlin schon wieder radikal. Mit weiter nur sieben Punkten aus nun acht Partien rangiert die Hertha als Tabellen-13. weiter deutlich hinter den Erwartungen.

«Wir haben die Tore zu einfach kassiert. Wir haben das Spiel sehr einfach aus der Hand gegeben, und das ist ärgerlich», sagte Labbadia. Zwei Tore von Matheus Cunha, zur 1:0-Führung und zum 2:4-Anschluss per Foulelfmeter waren nutzlos, weil die Berliner dem Wirbel des Dortmunder Vierfach-Schützen Erling Haaland einfach nicht gewachsen waren. «Er ist eiskalt», sagte der einstige Bundesliga-Stürmer Labbadia über den Norweger.

Das zarte Hochgefühl nach dem 3:0 in Augsburg vor der Länderspielpause ist bei Labbadia jedenfalls schon wieder verflogen. «Natürlich geht das auf die Psyche», befürchtet der 54-Jährige einen Knacks vor den nächsten Aufgaben. «Da hat jede Mannschaft dran zu knabbern», meinte der Chefcoach. Schon jetzt ist klar, dass die Hertha nicht Berlins Nummer eins ist, wenn Union am 4. Dezember zum ersten Stadtderby der Saison ins Olympiastadion kommt.

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