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Hochschulverträge: Mehr Geld für mehr Professoren-Stellen

09.04.2019 - Brandenburger Hochschulen erhalten nach Ministeriumsangaben in den nächsten Jahren so viel Geld wie nie zuvor. Ein Teil davon fließt in 30 neue Professoren-Stellen. Die Universität Potsdam profitiert davon besonders.

  • Studenten sitzen während einer Vorlesung in einem Hörsaal der Universität Potsdam. Foto: Ralf Hirschberger/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Studenten sitzen während einer Vorlesung in einem Hörsaal der Universität Potsdam. Foto: Ralf Hirschberger/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Potsdam (dpa/bb) - Insgesamt 30 neue Professuren sollen gemäß den neuen Hochschulverträgen in den nächsten Jahren in Brandenburg entstehen. Ein Teil der rund 1,8 Milliarden Euro soll bis 2023 in neues Lehrpersonal investiert werden. Die Hochschulen könnten sich über mehr Geld vom Land als jemals zuvor freuen, sagte Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD).

Allein 22 neue Professoren-Stellen sind an der Universität Potsdam geplant, wie ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums mitteilte. 16 davon sollen ausschließlich zur Ausbildung von Lehramt-Studenten eingerichtet werden. Da die Uni Potsdam als einzige Brandenburger Hochschule Lehrer ausbilde, bekomme sie einen «besonders kräftigen Schluck aus der Pulle», so der Sprecher.

Zuvor gab es im Jahr 2016 einen deutlichen Rückgang von Professoren-Stellen von 912 auf 890. Die 22 weggefallenen Stellen betrafen laut Ministerium allesamt die Brandenburgisch Technische Universität Cottbus-Senftenberg. Nach ihrer Neugründung habe die Hochschule die Stellen nicht mehr benötigt, so das Ministerium. Nun gebe es weniger Stellen, die aber besser ausgestattet seien, weil den Professoren mehr Mitarbeiter zur Verfügung stünden. Die damalige Brandenburgische Technische Universität (BTU) und die Hochschule Lausitz waren im Jahr 2013 als Universität neu gegründet worden.

Von den rund 890 zugewiesenen Professuren an Brandenburgs Hochschulen bleiben jedes Jahr einige Stellen offen. Im Jahr 2018 etwa waren es 57 Professuren, wie aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der CDU-Fraktion hervorgeht. Dies sei jedoch üblich, da nicht jede freiwerdende Stelle immer sofort nachbesetzt werde.

In den vergangenen Jahren ging der Anteil an offenen Stellen kontinuierlich zurück, von 11,6 Prozent im Jahr 2015 auf 6,6 Prozent im Jahr 2018. Dieser Trend soll nun mit den neuen Hochschulverträgen fortgesetzt werden, wie das Ministerium bestätigte.

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