In Berlin mehr Taschendiebstahl in Bahnhöfen und Zügen

26.02.2021 Fast überall in Deutschland sind im vergangenen Jahr weniger Bahnreisende Opfer von Taschendieben geworden, aber nicht in Berlin. Dort stieg die Zahl der erfassten Taten in Zügen und Bahnhöfen auf 1108. Das waren 24 Fälle mehr als im Vorjahr, wie eine Anfrage der FDP im Bundestag ergab. Dabei waren 2020 wegen der Corona-Beschränkungen deutlich weniger mögliche Opfer unterwegs.

Ein Mann stiehlt eine Geldbörse aus einer Tasche. (gestellte Szene). Foto: picture alliance / dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Nach Auffassung der Bundesregierung sind die Bahnhöfe und Züge in Deutschland sicher», heißt es in der Antwort des Bundesinnenministeriums, die der dpa vorliegt. Denn die Zahl aller Straftaten in Bahnhöfen und Zügen ging 2020 bundesweit deutlich zurück, auch beim Taschendiebstahl. Berlin bildet hier mit Thüringen eine Ausnahme und ist das Bundesland mit der höchsten Fallzahl.

Die Station, an dem die Bundespolizei die meisten Straftaten insgesamt registriert, bleibt der Hauptbahnhof. 2020 waren es 1795, im Jahr davor 2009. Es folgen die Bahnhöfe Ostbahnhof und Alexanderplatz.

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