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In der Lieberoser Heide brennen weiterhin rund 100 Hektar

26.06.2019 - Der Brand in der Lieberoser Heide sorgt weiterhin für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Mittlerweile sind mehr Einsatzkräfte vor Ort. Kann das Feuer eingedämmt werden?

  • Ein Einsatzfahrzeug der Berliner Feuerwehr fährt durch den Grunewald. Foto: Julian Stähle © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Einsatzfahrzeug der Berliner Feuerwehr fährt durch den Grunewald. Foto: Julian Stähle © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Lieberose (dpa/bb) - Der Waldbrand in der Lieberoser Heide (Dahme-Spreewald) hat sich nicht weiter ausgedehnt und ist derzeit unter Kontrolle. Am frühen Mittwochmorgen brannten, wie bereits am Vorabend, rund 100 Hektar Fläche, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Das Feuer sei unter Kontrolle. Mittlerweile seien rund 150 Feuerwehrkräfte im Einsatz, etwas mehr als noch am Dienstag. Je nachdem wie sich der Brand am Mittwoch entwickelt, könnten noch mehr Kräfte angefordert werden, hieß es weiter.

Zwei Löschhubschrauber der Bundespolizei sollen die Feuerwehren auch am Mittwoch unterstützen. «Die Wärme ist das eine Probleme, Wind ist der andere Risikofaktor», sagte der Sprecher. Daher sei es auch schwer, eine Prognose für den Einsatz am Mittwoch abzugeben.

«Wir richten uns darauf ein, dass der Einsatz in der Lieberoser Heide mindestens noch mehrere Tage, wenn nicht länger als eine Woche andauern wird», sagte Innenstaatssekretärin Katrin Lange am Dienstag. Die Einsatzkräfte auch aus anderen Landkreisen seien bis zum kommenden Mittwoch durchgeplant.

Lange befürchtet, dass sich der Waldbrand angesichts der Witterungslage noch weiter ausbreitet, wenn wieder Wind aufkommt. «Ortschaften sind derzeit jedoch nicht gefährdet», sagte sie weiter.

Vor allem der immer wieder drehende Wind hatte den Helfern zeitweise zu schaffen gemacht. Das sei in der jüngsten Lagebesprechung erst einmal kein Thema mehr gewesen, erläuterte der Sprecher des Landkreises, Bernhard Schulz am Dienstag. Wichtig sei vor allem, dass sich der Brand nicht weiter Richtung «rote Zone» ausbreite. Da liege alte Munition, weil sich dort ein ehemaliger Truppenübungsplatz befinde. Das Feuer könne in diesem Bereich fast nur aus der Luft bekämpft werden.

Das Gebiet sei zum größten Teil richtiger Waldbestand und bestehe überwiegend aus Kiefern, sagte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes Brandenburg, Raimund Engel. In der Lieberoser Heide nördlich von Cottbus hatte es bereits im Juli 2018 auf einer Fläche von 400 Hektar gebrannt, Anfang Juni 2019 dann erneut auf 1000 Quadratmetern.

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