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Innenminister: Größere Gruppen nur bei striktem Abstand

05.05.2020 - Am Mittwoch beraten Bund und Länder über weitere mögliche Lockerungen der Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus. In der Diskussion ist neben der Öffnung von Lokalen auch die Größe der Gruppen im Freien.

  • Michael Stübgen, Innenminister von Brandenburg, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Michael Stübgen, Innenminister von Brandenburg, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) hält eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen auf bis zu fünf statt zwei Leute nur unter bestimmten Bedingungen für möglich. «Wenn es die Infektionszahlen zulassen, werden wir uns schrittweise auch wieder in größeren Gruppen treffen können. Ob zwei oder fünf Personen ist dabei gar nicht so entscheidend», sagte Stübgen der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. «Wichtig bleibt es, die Mindestabstände einzuhalten. Das wird noch lange so sein, und das wird auch weiter kontrolliert.»

In Brandenburg dürfen die Bürger seit etwa Mitte März draußen nur höchstens zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts bei 1,5 Metern Abstand unterwegs sein. Wer dagegen verstößt, dem drohen Geldstrafen. In Sachsen-Anhalt dürfen sich Bürger seit Montag schon wieder zu fünft statt nur zu zweit in der Öffentlichkeit treffen.

Die Regierungschefs von Bund und Ländern beraten an diesem Mittwoch in einer Telefonkonferenz über mögliche weitere Lockerungen der Corona-Regeln. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte angekündigt, dass sein Kabinett voraussichtlich am Freitag über weitere Schritte entscheiden wird.

Innenminister Stübgen forderte bundesweit möglichst einheitliche Vorgaben. «Die Corona-Regeln sollten, wo es geht, regionale Gegebenheiten berücksichtigen, aber sie müssen für die Bürger nachvollziehbar bleiben», sagte er. «Wir sollten vermeiden, dass in Herzberg (Elster) andere Regeln gelten als in Torgau oder Wittenberg.» Dafür hätten die Menschen nur wenig Verständnis. «Deshalb ist es wichtig, dass wir weiter vergleichbar im Bund vorgehen», sagte er. Regierungschef Woidke, der derzeit amtierender Bundesratspräsident ist, hatte sich ebenfalls für möglichst einheitliche Regeln ausgesprochen.

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