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Innensenator: Absage an Hertha, offen für Olympische Spiele

27.07.2019 - Berlin (dpa) – Berlins Innen- und Sportsenator Andreas Geisel hat den Plänen von Fußball-Bundesligist Hertha BSC mit dem Bau eines reinen Fußballstadions im Olympiapark eine Absage erteilt. «Der Olympiapark zeichnet sich durch ein Gesamtbild mit einer entsprechenden Geschichte aus, das wir nicht der Beliebigkeit preisgeben können», sagte Geisel am Samstag dem «Tagesspiegel».

  • Das Berliner Olympiastadion. Foto: Christoph Soeder/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Berliner Olympiastadion. Foto: Christoph Soeder/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hertha schwebt eine reine Fußball-Arena ohne Laufbahn mit einem Fassungsvermögen von 55 000 Zuschauern vor. Geisel möchte Hertha auch nach dem Auslaufen des Mietvertrages im Jahr 2025 gerne im Olympiastadion halten. «Das wäre meine Lieblingsvariante», sagte der SPD-Politiker. Zugleich brachte der Senator das Areal um den Flughafen Tegel wieder ins Spiel. Einen vom Bundesligisten angedrohten Umzug ins benachbarte Bundesland würde Geisel dagegen bedauern.

Geisel könnte sich im Olympiastadion auch gut die Austragung der Olympischen Spiele vorstellen, wenn auch die Bundesregierung hinter einer Bewerbung stünde, was der Senator aber derzeit nicht sieht. Geisel kritisierte in dem Zusammenhang die Aussagen von Bundesinnenminister Horst Seehofer, der eine mögliche deutsche Bewerbung für die Spiele 2036 abgelehnt hatte.

Diesen Ansatz erachtet Geisel für falsch und würde eine Bewerbung anders angehen: «100 Jahre nach dem größten Missbrauch einer solchen Veranstaltung durch die Nationalsozialisten ist Deutschland ein komplett anderes Land mit einer stabilen Demokratie – weltoffen, tolerant, bunt, vielfältig. Das zeigen wir der Welt.»

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