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Justizfall: Versuchter Mord wegen Imbiss-Pacht

23.12.2019 - Neubrandenburg/Berlin (dpa) - Die Justiz in Neubrandenburg befasst sich mit einer Straftat, die 20 Jahre zurückliegt. Dabei geht es um einen versuchten Mord: Zwei mit Beil und Axt bewaffnete vietnamesische Geschäftsmänner sollen versucht haben, einen Landsmann in Ueckermünde (Vorpommern-Greifswald) zu töten, wie am Montag ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg sagte. Die Täter waren 1999 gefasst und vom Landgericht Neubrandenburg zu je acht Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. «Es war Mord aus niederen Beweggründen», sagte der Sprecher.

  • Auf einer Richterbank liegt ein hölzener Richterhammer. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auf einer Richterbank liegt ein hölzener Richterhammer. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Beide Verurteilte seien 2005 aber mit der Auflage nach Vietnam abgeschoben worden, dass sie bei Rückkehr den Rest der Strafe verbüßen müssten. Vor gut zwei Wochen war der 53 Jahre alte Haupttäter an einem Flughafen in Berlin verhaftet worden.

«Wir hatten nach Abschiebung Haftbefehle gegen beide ausstellen lassen», sagte der Sprecher. Nun sorge die Vollstreckungsstelle der Behörde für die Überstellung des 53-Jährigen in ein Gefängnis im Nordosten und prüfe die Dauer der Reststrafe. Offen seien noch etwa ein Jahr und drei Monate Haft.

Der 53-Jährige hatte damals Imbisse in Prenzlau und Ueckermünde. Der Pächter in Ueckermünde habe ihm aber 1500 D-Mark Pacht geschuldet. Deshalb habe der Eigentümer ihn mit dem Helfer sowie bewaffnet mit Axt und Beil aufgelauert und attackiert. Nur weil ein Passant dazwischen gegangen war, überlebte das Opfer schwer verletzt. Der Haupttäter war sofort gefasst und verurteilt worden. Sein Bruder flüchtete, war aber später gefasst und 2001 verurteilt worden. Wenn dieser zurückkomme, werde er ebenfalls verhaftet.

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