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Juwelier-Überfall nahe Ku'damm: Suche nach Spuren der Täter

23.01.2019 - Mit einem Auto in den Laden fahren, Beute einpacken, wieder raus:  Überfälle wie nun bei einem Juwelier nahe dem Ku'damm gab es in Berlin schon öfter. Werden die Täter dieses Mal gefasst?

  • Juwelier-Überfall nahe Ku'damm: Suche nach Spuren der Täter. Foto: Lino Mirgeler/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Juwelier-Überfall nahe Ku'damm: Suche nach Spuren der Täter. Foto: Lino Mirgeler/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa/bb) - Zwei Maskierte fahren mit einem Auto ins Schaufenster eines Juweliers und erbeuten Uhren und Schmuck: Nach einem Blitzüberfall nahe dem Berliner Prachtboulevard Kurfürstendamm hofft die Polizei auf verwertbare Spuren der Täter. Experten untersuchten das Juweliergeschäft nach der Tat am Dienstagabend akribisch, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch sagte. Zudem werde das gestohlene Auto, das die Täter zurückließen, auf Spuren untersucht. Die Auswertungen dauerten an. Auch prüften die Ermittler, ob die Tat von Überwachungskameras erfasst wurde.

Die zwei Männer waren gegen 17.45 Uhr und damit noch während der Öffnungszeit des Ladens mehrfach in die Schaufensterscheibe gefahren. Bis diese nachgab, fuhren sie wohl wiederholt vorwärts und zurück. Durch die Öffnung gelangten die Täter in den Laden am Los-Angeles-Platz. Zwei Angestellte sollen mit einer Schusswaffe bedroht worden sein, sagte die Sprecherin. Die Bedrohung macht die Tat in rechtlicher Hinsicht zu einem Raub - die Polizei hatte zunächst von einem «Blitzeinbruch» gesprochen.

Das Zertrümmern der Scheibe war laut der Sprecherin vermutlich erforderlich, weil manche Juweliere eine Klingel am Geschäft haben, so dass die Ladentür nicht selbstständig von außen geöffnet werden kann. Der überfallene Laden liegt neben einem Luxushotel.

Luxusgeschäfte am Kurfürstendamm und in der Umgebung waren in den vergangenen Jahren öfter Ziel von Kriminellen. Die Täter entkamen öfters mit ihrer Beute, darunter Schmuck, Uhren und Geräte wie Smartphones.

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