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Kammergerichtspräsident: Computernetz soll sicherer werden

21.10.2019 - Berlin (dpa/bb) - Nach dem Trojaner-Angriff auf das Berliner Kammergericht möchte der Präsident der Behörde, Bernd Pickel, das Computernetz prüfen und sicherer machen. «Die Sicherheit unserer Daten und damit das Vertrauen der Bevölkerung in die Justiz haben dabei für mich oberste Priorität», erklärte Pickel am Montag in einer Mitteilung. So schnell wie möglich solle ein Gesamtkonzept für die Wiederherstellung des Systems und für die Verbesserung der Sicherheit vorgestellt werden. Darin solle geprüft werden, wie alle Mitarbeiter das IT-System nutzten.

  • Die Eingangshalle des Kammergerichtes Berlin. Foto: Tim Brakemeier/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Eingangshalle des Kammergerichtes Berlin. Foto: Tim Brakemeier/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Sprecher Thomas Heymann sagte am Montag, die Arbeitsfähigkeit des Gerichts sei gesichert. Zusätzlich angeschaffte Notfall-PCs seien im Einsatz. Frühwarnsysteme des IT-Dienstleistungszentrums Berlin (ITDZ) hatten den Virus im Computersystem laut Gericht am 25. September bemerkt. Die Rechner seien daraufhin umgehend vom Internet getrennt worden. Zudem wurde das Kammergericht vom Landesnetz genommen. Ein Übergreifen auf andere Systeme der Verwaltung sei so verhindert worden. Nach Angaben des Zentrums hatte der Trojaner «Emotet» die Computer infiziert.

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