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Kampf gegen Clans: Barbershops in Neukölln kontrolliert

03.07.2020 - Die Berliner Polizei hat ihre Kontrollen gegen kriminelle Clanmitglieder und illegale Strukturen in Neukölln fortgesetzt. Am Freitag wurden sogenannte Barbershops, also Friseursalons, und andere Geschäfte oder Bars kontrolliert, twitterte die Polizei. Beteiligt waren demnach neben den Polizisten der zuständigen Wache auch Experten vom Landeskriminalamt (LKA), Bereitschaftseinheiten und Vertreter des Bezirksamtes. «Bis in die Haarspitzen motiviert» sei man unterwegs gewesen, twitterte die Polizei und löste damit bei Twitter einige weniger freundliche Reaktionen über ihren Humor aus.

  • Ein Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zum Kampf gegen die Clankriminalität gehören die wiederkehrenden Kontrollen von Shisha-Bars, Cafés, Wettbüros, Spielhallen und seit einiger Zeit auch den Barbershops. Manche Läden gelten als Einrichtungen zur Geldwäsche. Oft werden auch Bestimmungen des Gesundheitsschutzes oder des Steuerrechts nicht eingehalten.

In der Jahresbilanz von 2019 listete die Polizei 382 Einsätzen auf. Dabei wurden 702 Objekte kontrolliert, darunter 190 Shisha-Bars und 322 andere Cafés und Bars. Es gab knapp 1000 Strafanzeigen und 5900 Anzeigen zu Ordnungswidrigkeiten. Beschlagnahmt wurden 35 000 Euro, fast 1000 Portionen Rauschgift, rund 30 000 Zigaretten, rund 550 Kilo Wasserpfeifentabak sowie 123 Autos, 2 Motorräder und 104 Waffen. Dutzende Menschen wurden festgenommen.

Im November 2018 hatte der rot-rot-grüne Senat einen Fünf-Punkte-Plan gegen die Clan-Kriminalität beschlossen. Kriminalpolizei, Ordnungsämter, Zoll, Finanzbehörden und Senatsverwaltungen arbeiten dabei zusammen.

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