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Kliniken erhalten erneut Geld aus Corona-Rettungsschirm

14.05.2020 - Als Ausgleich für Aufwendungen während der Corona-Pandemie haben Brandenburger Krankenhäuser weitere 17,5 Millionen Euro aus dem Corona-Rettungsschirm des Bundes erhalten. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Es ist bereits die fünfte Auszahlung, die das zuständige Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) an die Einrichtungen angewiesen hat. Nach einer Bedarfsabfrage wurde die Summe an 50 Krankenhäuser ausgezahlt. Damit haben die Krankenhäuser für den Zeitraum zwischen dem 16. März und 26. April 2020 insgesamt 115 Millionen Euro erhalten.

  • Ein mit Folie überzogenes Bett steht in einem Krankenhauszimmer. Foto: Federico Gambarini/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein mit Folie überzogenes Bett steht in einem Krankenhauszimmer. Foto: Federico Gambarini/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Den finanziellen Ausgleich erhalten Krankenhäuser für verschobene planbare Operationen und Behandlungen, um die Kapazitäten für die Behandlung von Patienten mit einer Coronavirus-Infektion frei zu halten. Der Bund stellt wegen dieser Sonderbelastungen Ausgleichszahlungen aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds zur Verfügung.

Für jedes Bett, das dadurch im Zeitraum vom 16. März bis zum 30. September 2020 nicht belegt wird, erhalten die Krankenhäuser eine Pauschale in Höhe von 560 Euro pro Tag. Außerdem gibt es einen Bonus von 50 000 Euro für jedes Intensivbett, das sie zusätzlich schaffen.

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