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Kovac erwartet von Hertha unter Covic «Schritt nach vorne»

13.08.2019 - Der gebürtige Berliner Kovac sieht Hertha BSC mit seinem Freund Covic als harte Nuss. Der Hauptstadtclub habe sich gut verstärkt, sagt der Bayern-Coach. Dass Hertha gleich zum Auftakt nach München muss, könnte ein «kleiner Vorteil» sein, meint Hertha-Profi Darida.

  • Trainer Niko Kovac vom FC Bayern München sitzt vor Spielbeginn auf der Bank. Foto: Matthias Balk/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Trainer Niko Kovac vom FC Bayern München sitzt vor Spielbeginn auf der Bank. Foto: Matthias Balk/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa) - Niko Kovac hat seinen Freund Ante Covic genau verfolgt. Und der Bayern-Coach stuft Hertha BSC mit dem neuen Chefcoach Covic beim Bundesliga-Auftakt am Freitag als harten und unbequemen Gegner ein. «Wenn ein neuer Trainer kommt, ist Aufbruchstimmung», sagte Kovac nach dem 3:1-Sieg im DFB-Pokal bei Viertligist Energie Cottbus über seinen ehemaligen Berliner Verein. Kovac hatte von 1991 bis 1996 und dann nochmal 2003 bis 2006 für Hertha BSC gespielt, dabei auch mit dem jetzigen Hertha-Trainer Covic. Beide haben kroatische Wurzeln und sind in Berlin geboren.

Der Cheftrainer des Meisters und Pokalsiegers Bayern wollte nichts über den Feinschliff mit seinem Team vor der Saisoneröffnung am Freitag (20.30 Uhr/ZDF) in der Allianz-Arena verraten. «Wir können uns in allen Bereichen verbessern. Das werde ich nicht offenlegen, weil mein Freund Ante Covic sehr gut zuhört», sagte Kovac. Auf jeden Fall müsse gegen Hertha die Ballzirkulation angetrieben werden.

«Hertha hat sich sehr gut verstärkt und besitzt einen ausgewogeneren Kader als im letzten Jahr», sagte Kovac und erwartet: «Hertha wird mit Ante Covic einen Schritt nach vorne machen.» Auch Covic-Vorgänger Pal Dardai habe einen «guten Job» gemacht, aber jetzt kämen noch die Möglichkeiten für die Berliner durch neues Investorengeld dazu, bemerkte Kovac: «Ich weiß, dass am Freitag ein hartes Stück Arbeit auf uns wartet.»

Im Hertha-Training am Dienstag absolvierte Maximilian Mittelstädt nur individuelle Übungen. Der Außenbahnspieler hatte sich beim 5:1-Pokalerfolg gegen den bayerischen Viertligisten VfB Eichstätt einen Zehenblessur zugezogen. Am Mittwoch aber soll Mittelstädt wieder im Teamtraining dabei sein. Dagegen fehlen weiter die verletzten Marvin Plattenhardt, Arne Maier, Javairo Dilrosun, Dedryck Boyata und Peter Pekarik. Für die Partie bei den Bayern sind sie derzeit keine Option.

Speziell motiviert ist Mittelfeldmann Vladimir Darida, der nach langer Zeit der Verletzungen und als Ersatzspieler nun in München wieder zu den Startelf-Kandidaten zählt. «Ich fühle mich gut. Und ich hoffe, es wird so», sagte der tschechische Nationalspieler am Dienstag. Die Konkurrenz im zentralen Mittelfeld sei zwar groß. «Aber ich hatte schon in der Vorbereitung ein gutes Gefühl», berichtete der 29-Jährige, der im Sommer ein spezielles Aufbauprogramm bestritt.

Schon im ersten Ligaspiel auf Titelverteidiger Bayern München zu treffen, könnte «vielleicht ein kleiner Vorteil sein», meinte Darida. «Aber das ist schwierig einzuschätzen.» Auf jeden Fall wolle sein Team auch in München «viel mit dem Ball spielen und mehr Kontrolle».

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