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Krankenhausmitarbeiter fordern vom Land Schutzausrüstung

07.04.2020 - Ärzte, Kranken- und OP-Schwestern sowie weitere Beschäftigte aus mehr als 20 Krankenhäusern in Brandenburg haben in der Corona-Krise energisch die Unterstützung der Landesregierung gefordert. «Das Land Brandenburg muss einen Weg finden, Masken, Schutzkittel, Schutzbrillen, Handschuhe und Desinfektionsmittel zu produzieren - sofort!!», heißt es in einem offenen Brief, der am Dienstag an Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) gegangen ist.

  • Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Außerdem forderten die Beschäftigten mehr Personal für alle an der Krankenversorgung beteiligten Bereiche «durch schnelle und unbürokratische Einstellungen». Es müsse eine feste Zuordnung von Reinigungspersonal auf den Stationen geben sowie extra Personal für die Außenbereiche, heißt es in dem Schreiben, das von über 30 Beschäftigten unterzeichnet worden ist - darunter Ärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger, Krankenschwestern und OP-Fachkräfte. «Quarantäne muss auch für Krankenhausbeschäftigte gelten». In anderen Ländern zeige sich, dass über Beschäftigte im Krankenhaus und anderen Einrichtungen das Virus verbreitet werde. Das dürfe nicht sein.

Es würden bereits viele Maßnahmen eingeleitet. Jedoch gingen viele Entscheidungen, die in den vergangenen 20 Jahren im Gesundheitswesen getroffen wurden, auf Kosten der Beschäftigten und Patienten. «Unsere Krankenhäuser wurden zu Fabriken und Gesundheit zur Ware», heißt es. Die Politik und das Management der Krankenhäuser hätten Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen ignoriert. Es mangele an Anerkennung und Wertschätzung. «Jetzt kommt noch die Krise oben drauf.»

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