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Kreml: Russland hat nichts mit tödlichen Schüssen zu tun

28.08.2019 - Berlin/Moskau (dpa) - Nach den tödlichen Schüssen auf einen Georgier in Berlin sieht der Kreml keine Verbindungen zu offiziellen Stellen in Russland. «Dieser Fall hat natürlich nichts mit dem russischen Staat und seinen Behörden zu tun», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge in Moskau.

  • Dmitrij Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten Putin. Foto: Ralf Hirschberger/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Dmitrij Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten Putin. Foto: Ralf Hirschberger/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 40 Jahre alte Tschetschene mit georgischer Staatsangehörigkeit war am Freitag in einem kleinen Park in Berlin-Moabit erschossen worden. Der mutmaßliche Mörder ist ein 49 Jahre alter Mann aus Russland, der kurz nach der Tat festgenommen wurde. Das hatte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin nach dem Vorfall mitgeteilt.

Nach Angaben des russischen Außenministeriums liegt noch keine Bestätigung vor, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen Russen handele. Sprecherin Maria Sacharowa sagte der Agentur Interfax zufolge: «Ich habe extra versucht zu klären, ob jemand Dokumente gesehen hat, die die russische Staatsbürgerschaft dieses Menschen belegen. Bislang werden nur Kopien von Dokumenten gezeigt.» Vertreter Russlands hätten bislang keine Originaldokumente gesehen.

Entsprechende Medienberichten über eine mögliche Spur nach Russland kommentierte die Sprecherin so: «Welche deutschen Medien haben darüber geschrieben, dass dahinter russische Strukturen stecken? Bislang sieht es so aus, sagen wir mal, wie Teil einer Informationskampagne.» Die russische Botschaft in Berlin stehe in Kontakt mit den deutschen Ermittlern, sagte Sacharowa.

Der Tatverdächtige soll dem Opfer mit einem Fahrrad gefolgt sein und ihm dann in den Rücken und in den Kopf geschossen haben. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen heimtückischen Mordes erlassen.

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