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Land prüft Folgen von möglichem Corona-Kontakt von Müller

18.03.2020 - Nachdem Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) in vorsorgliche Kurzzeit-Quarantäne gegangen ist, prüft die Brandenburger Staatskanzlei etwaige Konsequenzen. Die Senatskanzlei informierte Brandenburgs Staatskanzlei laut Regierungssprecher Florian Engels darüber, dass Müller Anfang März bei einem Treffen im Beisein des israelischen Botschafters Jeremy Issacharoff war, der inzwischen positiv auf das Virus getestet worden sei. Die Senatskanzlei habe mitgeteilt, Müller habe Issacharoff nur aus der Ferne gegrüßt. Müller war am Mittwoch mehrere Stunden zu Gast in Potsdam - bei einem Treffen von Mitgliedern des Berliner Senats und der Brandenburger Landesregierung.

  • Michael Müller (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister, äußert sich auf einer Pressekonferenz. Foto: Jörg Carstensen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Michael Müller (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister, äußert sich auf einer Pressekonferenz. Foto: Jörg Carstensen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Offen ist, ob Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) oder andere Kabinettsmitglieder einen Test auf das Coronavirus machen müssen. «Wir sind im Kontakt mit der Senatskanzlei», sagte Engels. «Dann werden gegebenenfalls notwendige weitere Entscheidungen getroffen.»

Die Sprecherin von Müller, Melanie Reinsch, sagte am Mittwochabend, der Regierende Bürgermeister arbeite die nächsten Tage und am Wochende von zuhause aus. Er habe keine Symptome. Laut Robert Koch-Institut beträgt die Inkubationszeit bis zu 14 Tage. Überlegt werde nun, ob Müller die für Donnerstag geplante Regierungserklärung in anderer Form abgeben könne, sagte Reinsch.

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