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Landesregierung dringt auf festen Zaun gegen Schweinepest

30.09.2020 - Die Brandenburger Landesregierung setzt im Kampf gegen die weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest auf den Weiterbau eines festen Zauns an der Grenze zu Polen. Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) sagte am Mittwoch: «Das Land wird die Mittel (...) zur Finanzierung dieser festen Zäune bereitstellen.»

  • «Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen Kerngebiet» steht auf einem Schild an einem Baum. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbid/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    «Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen Kerngebiet» steht auf einem Schild an einem Baum. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbid/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Landrat des Kreises Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt (SPD), hatte sich skeptisch gezeigt und auch auf den Hochwasserschutz verwiesen. Nonnemacher sagte, sie habe dem Landrat bereits gesagt, dass diese Äußerung «wenig hilfreich» sei und «dass wir im Land hier gemeinsam und koordiniert vorgehen». Zum Zaunbau sei eine Konferenz der betroffenen nördlichen Landkreise und der Stadt Frankfurt (Oder) geplant.

Der Sprecher des Landkreises, Thomas Berendt, sagte, es sei ein Missverständnis, dass Märkisch-Oderland einen festen Zaun ablehne. «Das Land kann jederzeit einen festen Zaun auf dem Deich brauchen, der in Landeseigentum ist», sagte er. «Wenn man uns bittet, werden wir tätig.»

Die Schweinepest breitete sich inzwischen von den Kreisen Spree-Neiße und Oder-Spree auf Märkisch-Oderland aus. Das 38. bestätigte infizierte Wildschwein wurde dort gefunden. Es sei ein von einem Jäger erlegtes Jungtier gewesen, sagte die Ministerin. «Es war noch nicht an der Erkrankung verstorben.» Wie das Tier dahin kam, sei offen. Die Rotte werde in der Umgebung vermutet. Um den Fundort bei Bleyen wurde eine Gefahren- und eine Kernzone mit Beschränkungen eingerichtet.

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