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Mehr Geburten und Sterbefälle in Berlin

30.08.2019 - Berlin (dpa/bb) - Im vergangenen Jahr sind in Berlin 40 203 Kinder geboren worden, 40 mehr als im Vorjahr. Wie das Landesamt für Statistik am Freitag mitteilte, sank trotzdem die Geburtenrate in der Hauptstadt. Die Geburtenziffer betrug demnach 1,44 Kinder je Frau, 1,7 Prozent weniger als 2017. Dass die Geburtenzahl dennoch anstieg liegt laut Statistikamt an der Altersstruktur der Berlinerinnen - besonders viele sind im passenden Alter. Bei der Geburt des ersten Kinds seien die Mütter durchschnittlich 30,2 Jahre alt gewesen.

  • Auf einer Wochenstation liegen drei Babies. Foto: Waltraud Grubitzsch/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auf einer Wochenstation liegen drei Babies. Foto: Waltraud Grubitzsch/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Jahr 2018 sind den Angaben zufolge 35 900 Berliner gestorben. Das sind 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch hierfür sei die Altersstruktur der Bevölkerung die Ursache, weil neben vielen jungen auch viele ältere Menschen in der Hauptstadt lebten. Ein hohes Sterberisiko bestünde dabei bei Jahrgängen der 1930er Jahre und auch bei den geburtenstarken Nachkriegsgenerationen nähme die Sterblichkeit zu.

Unterm Strich gab es einen Überschuss von 4 300 Geburten - also eine positive Bevölkerungsentwicklung in der Hauptstadt.

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