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Minister beraten über Flüchtlingskosten und Sprachkurse

11.04.2019 - Berlin (dpa/bb) - Die Integrationsminister der Länder beraten ab heute in Berlin über Flüchtlingskosten und bessere Deutschkurse für Zuwanderer. Außerdem soll es bei dem zweitägigen Treffen unter anderem um die Diskriminierung von Menschen mit ausländischem Hintergrund auf dem Arbeitsmarkt gehen.

  • Eine Person hat ihren Arm auf einem Arbeitsheft mit der Aufschrift «Deutschkurs für Asylbewerber» gelegt. Foto: Peter Endig/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Person hat ihren Arm auf einem Arbeitsheft mit der Aufschrift «Deutschkurs für Asylbewerber» gelegt. Foto: Peter Endig/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Angesichts schlechter Deutschkenntnisse vieler Zuwanderer dringen etliche Minister auf eine bessere Sprachförderung. Dazu seien eine bessere Abstimmung unterschiedlicher Angebote von Bund, Ländern und Kommunen sowie einheitliche Qualitätsstandards nötig, sagte die Vorsitzende der Integrationsministerkonferenz, Berlins Ressortchefin Elke Breitenbach (Linke).

Gleichzeitig forderte sie den Bund auf, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) angebotenen Integrationskurse, in denen Kenntnisse der Sprache sowie über Deutschland allgemein vermittelt werden sollen, zu «öffnen». Bisher dürften daran nur Menschen teilnehmen, für die das Bamf eine Bleibeperspektive sehe.

Die Flüchtlingskosten sind aktuell ein Streitpunkt zwischen Bund und Ländern. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will die Unterstützung des Bundes für Länder und Kommunen bei der Integration der Geflüchteten von bisher 4,7 Milliarden auf rund 1,3 Milliarden Euro pro Jahr senken. Dagegen laufen die Betroffenen Sturm.

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