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Mit Abstandsregeln: Berliner Kinos dürfen Ende Juni öffnen

29.05.2020 - Für Filmfreunde gibt es gute Nachrichten. Freiluftkinos dürfen ab 2. Juni wieder Filme zeigen, andere Filmtheater ab 30. Juni. Allerdings ändert sich beim Besuch ein bisschen was.

  • Besucher schauen sich am in Berlin im Freiluftkino Friedrichshain einen Film an. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archvbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Besucher schauen sich am in Berlin im Freiluftkino Friedrichshain einen Film an. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archvbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach wochenlanger Schließung dürfen die Berliner Kinos am 30. Juni wieder öffnen - nach Einschätzung eines Verbandschefs gibt das den Filmtheatern einen sinnvollen Vorlauf. «Ich finde das eine gute Nachricht, dass der Berliner Senat den Öffnungswettlauf nicht mitgemacht hat», sagte Christian Bräuer von der AG Kino, die bundesweit Arthouse-Kinos vertritt.

Kino brauche Planung, damit auch Filmstarts vorbereitet werden könnten. Die Yorck Kino-Gruppe beispielsweise, deren Geschäftsführer Bräuer ist, soll nun am 2. Juli - einem Donnerstag - wieder aufmachen. Bräuer rechnet damit, dass auch andere Kinos an dem Datum öffnen werden. Freiluftkinos können laut Senatsbeschluss bereits am 2. Juni wieder Filme zeigen.

Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen, hatten Kinos und andere Einrichtungen bundesweit schließen müssen. In einigen Bundesländern dürfen Kinos unter Auflagen bereits wieder öffnen. Auch in Berlin wird es Auflagen geben - vorgesehen ist etwa, dass man Mund-Nasen-Schutz tragen muss, wenn man nicht am Platz ist.

Außerdem soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Gästen eingehalten werden. «Der Mindestabstand ist durch entsprechende Bestuhlung beziehungsweise Sperren festinstallierter Sitze zu gewährleisten», teilte die Berliner Landesregierung am Donnerstagabend mit. Für Kinos bedeutet das, dass sie weniger Tickets verkaufen können als bisher.

Es sei gut, dass man wieder öffnen könne, sagte Kinobetreiber Bräuer. Ein wirtschaftlicher Spielbetrieb sei so aber nicht möglich. Welche Auslastung ein Kino haben müsse, um zumindest die Kosten eines Abends wieder reinzubekommen, sei von Haus zu Haus unterschiedlich.

Kinoverbände hatten sich eigentlich einen bundesweit einheitlichen Starttermin gewünscht, allerdings gelten nun in vielen Bundesländern unterschiedliche Termine und Regeln. Kinobetreiber hatten kritisiert, dass das vor allem zu Problemen im Film-Verleih-System führt: Für Verleiher lohnt es sich eher, einen neuen Film ins Kino zu bringen, wenn Filmtheater auch in vielen Bundesländern öffnen dürfen.

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