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Monet lockt rund 110 000 Besucher ins Museum Barberini

19.07.2020 - Die Corona-Krise hat für eine Unterbrechung der Ausstellung mit Werken des französischen Künstlers Monet im Potsdamer Museum Barberini gesorgt. Dann war die Schau wieder zu sehen. Das Museum zieht Bilanz.

  • Besucher warten vor dem Museum Barberini in Potsdam auf Einlass in die Ausstellung «Monet. Orte». Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Besucher warten vor dem Museum Barberini in Potsdam auf Einlass in die Ausstellung «Monet. Orte». Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Trotz fast zweimonatiger Corona-Pause haben knapp 110 000 Besucher die Ausstellung mit über 100 Werken von Claude Monet im Museum Barberini in Potsdam besucht. Das teilte das Museum mit. Am Sonntag war die Schau «Monet. Orte» zum letzten Mal zu sehen. Das Museum zeigte sich sehr zufrieden. Die Ausstellung sei ausverkauft gewesen. Über 1,8 Millionen Nutzer hätten während der Zeit der Ausstellung die Website aufgerufen, knapp 19 000 Besucher hätten sich die Barberini App in dieser Zeit heruntergeladen. Bei Facebook habe das Museum während der Schau mit Nachrichten fast 1,5 Millionen Nutzer erreicht.

Die Ausstellung «Monet. Orte» öffnete am 22. Februar. Es war nach Angaben des Museums die bisher größte dem Künstler gewidmete Retrospektive in Deutschland. Sie sollte ursprünglich bis 1. Juni zu sehen sein. Dann kam die Corona-Pandemie - das Museum schloss vom 12. März bis 5. Mai. Danach konnte die Schau unter Hygieneauflagen und einem gesteuerten Zugang wieder besucht werden und wurde verlängert, um die Pause wettzumachen. Eintrittskarten waren nur im Internet erhältlich. Der Besuch - mit Maske - wurde auf zwei Stunden begrenzt. So konnten weniger Gäste kommen als ohne Pandemie. Die Tickets waren oft schnell vergriffen.

Das Museum ging in der Ausstellung Orten nach, die den französischen Maler Claude Monet (1840-1926) inspirierten. In der Schau waren 110 Werke des Impressionisten über drei Etagen zu sehen und nach Orten sortiert, die Monet besuchte. Die Schau wurde in Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum organisiert.

Wer keine Gelegenheit hatte, sich die Ausstellung anzusehen, kann sich freuen: Ab 7. September sind 34 Gemälde von Monet dauerhaft in einer Sammlung von Stifter und SAP-Mitgründer Hasso Plattner zu sehen. Auch Werke von Auguste Renoir und Camille Pissarro sollen zu sehen sein. Die vorherige Ausstellung «Van Gogh. Stillleben» wurde von 165 000 Gästen besucht.

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