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Müller bezeichnet antisemitische Angriffe als «unerträglich»

15.08.2019 - Berlin (dpa/bb) - Einen Tag nach einer Attacke auf einen jüdischen Mann in Charlottenburg verurteilte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller die Tat. «Angriffe, wie sie leider nicht nur in den vergangenen Tagen geschehen sind, sind unerträglich und dürfen auf keinen Fall hingenommen werden», sagte Müller laut einer Mitteilung vom Donnerstag. Er begrüßte die Ankündigung der Innenverwaltung, einen Antisemitismus-Beauftragten für die Polizei einzusetzen und einen Runden Tisch gegen Antisemitismus einzuberufen. Die Behörden seien auch auf die Zivilcourage seitens der Bürger angewiesen. «Die Zivilgesellschaft muss ihren Teil zur Bekämpfung antisemitischer Hasskriminalität beitragen», so der SPD-Politiker.

  • Michael Müller. Foto: Sergii Kharchenko/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Michael Müller. Foto: Sergii Kharchenko/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zwei Männer sollen am Dienstag hinter dem 55-jährigen jüdischen Mann hergelaufen sein. Einer der Beiden soll ihn plötzlich zu Boden gestoßen haben. Eigener Aussage zufolge war der Angegriffene als Jude erkennbar. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt wegen Hasskriminalität.

Ende Juli war in Berlin der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde, Yehuda Teichtal, Opfer einer antisemitischen Attacke geworden. Zwei Männer beschimpften und bespuckten Teichtal, der in Begleitung eines seiner Kinder war und zuvor einen Gottesdienst im Bezirk Wilmersdorf geleitet hatte.

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