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Müller glaubt an Maskenpflicht «für bestimmte Situationen»

14.04.2020 - Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) rechnet nicht mit einer allgemeinen Maskenpflicht zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland. Punktuelle Vorgaben dieser Art kann er sich aber vorstellen. «Ich glaube, dass es eine allgemeine Maskenpflicht nicht geben wird für den öffentlichen Raum insgesamt, aber natürlich für bestimmte Situationen», sagte Müller am Dienstag im RBB-Radio eins.

  • Michael Müller (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister, spricht. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Michael Müller (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister, spricht. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Er nannte ein Beispiel: «Wenn die Friseure wieder öffnen können, dass man dann sagt, sowohl der Kunde wie auch der Friseur müssen eine Maske tragen, weil man da ja in einem sehr engen direkten Kontakt ist zwischen zwei Menschen - so etwas.» Wenn es Lockerungen der bisherigen Beschränkungen mit Auflagen gäbe, sei das «sicherlich ein Punkt, wo Masken eine Rolle spielen».

Innensenator Andreas Geisel (SPD) äußerte sich skeptisch zu einer Maskenpflicht in der Öffentlichkeit. «Sie schützen nicht vollkommen, können aber das Infektionsrisiko minimieren. Wenn sie freiwillig getragen werden, ist das auch in Ordnung», sagte Geisel dem Sender 105'5 Spreeradio. Und: «Derjenige, der eine Pflicht zum Maskentragen einführt, muss dafür sorgen, dass es genug zu kaufen gibt, um die ganze Bevölkerung damit auszustatten.»

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hatte am Montag Empfehlungen für mögliche Lockerungen der Beschränkungen für Menschen und Wirtschaft in Deutschland vorgelegt. Unter anderem sprachen sich die Experten für eine Maskenpflicht etwa in Bussen und Bahnen aus.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) wollte sich in der Frage noch nicht positionieren. «Senatorin Kalayci möchte den Beratungen des Senats und der Regierungschefinnen und -chefs der Länder mit Bundeskanzlerin Merkel im Laufe dieser Woche nicht vorgreifen», sagte ein Sprecher auf dpa-Anfrage.

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