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Naturschützer warnen: Mähroboter verletzen Igel

22.06.2020 - Mähroboter werden nach Einschätzung von Naturschützern immer öfter zur tödlichen Gefahr für Igel. Werden die Tiere nicht von der automatischen Technik erkannt, könnten sie unter rotierenden Mähmessern schwer verletzt werden oder qualvoll sterben, sagte Tierarzt und Wildbiologe Moritz Franz-Gerstein von der Deutschen Wildtier Stiftung. Die Gartenroboter sollten nicht in der Dämmerung oder nachts laufen, da Igel erst bei Dunkelheit auf Nahrungssuche gehen.

  • Ein Igel mit einer Kopfverletzung sitzt auf einer Zeitung. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Igel mit einer Kopfverletzung sitzt auf einer Zeitung. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die kleinen Stacheltiere rollen sich laut Stiftung bei Gefahr zusammen und laufen nicht weg. Dieses Verhalten werde ihnen dann beim Kontakt mit Mährobotern zum Verhängnis. Bei der Stiftung mit Sitz in Hamburg gingen immer mehr Meldungen von schwer verletzten Igeln ein, so Franz-Gerstein. Roboter würden zunehmend in Gärten eingesetzt. Er gehe bundesweit von Hunderten Igeln aus, die durch die Mähtechnik erfasst werden, so der Naturschützer. Eine bundesweite Statistik gebe es aber nicht. Die Stiftung appellierte an Hersteller, die Sensorik der Geräte zu verbessern.

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