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Neu-Unioner: «Hätte locker auf Bank sitzen können»

13.08.2020 - Acht Neue mit dem noch verletzten Max Kruse an der Spitze hat der 1. FC Union für die Mission «zweiter Klassenerhalt» geholt - und der Konkurrenzkampf ist bereits im vollen Gange. «Im Idealfall will ich 34 Spiele machen. Das ist mein Anspruch», formulierte Torwart Andreas Luthe die persönlichen Ziele nach seinem Wechsel vom FC Augsburg zum 1. FC Union.

  • Unions Neuzugang Torwart Andreas Luthe fängt in einem Testspiel den Ball. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Unions Neuzugang Torwart Andreas Luthe fängt in einem Testspiel den Ball. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Ich hätte mich locker auf die Bank setzen können mit 33. Aber dafür bin ich einfach noch zu gesund und zu fit», betonte die neue Nummer eins des Berliner Fußball-Bundesligisten. Union hatte sich in der Vorsaison als Neuling in imponierender Art ein weiteres Jahr Erstliga-Fußball gesichert. Doch neue Impulse sind wichtig.

Durch seinen Aufstieg zur Stammkraft in Augsburg in der zweiten Hälfte der Corona-Saison hatte Luthe «Lunte gerochen», wie der Keeper betonte. Danach hat er sich «schnell entschlossen, aktiv mitzuhelfen, mit Union erneute die Klasse zu halten». Das gilt auch für den Ex-Schalker Cedric Teuchert, der beim jüngsten 2:0 im Testspiel gegen den Zweitliga-Aufsteiger Würzburger Kickers sein erstes Tor für die Eisernen erzielte. «Ich warte auf meine Chance. Wenn sie da ist, will ich sie nutzen», erklärte der 23 Jahre alte Angreifer.

Dass die Konkurrenz bei den Stürmern groß ist, schreckt Teuchert nicht. «Ich will mich nicht verstecken, ich will spielen. Ich weiß um meine Qualitäten», formulierte der gebürtige Coburger selbstbewusst. In der Vorsaison war Teuchert von Schalke an Hannover 96 ausgeliehen worden, in Liga zwei gelangen ihm in 23 Spielen sechs Treffer und vier Vorlagen. In Berlin ringt er mit Ex-Nationalspieler Kruse, Sebastian Andersson, Anthony Ujah und Marcus Ingvartsen um einen Platz in der Abteilung Attacke. «Ein bisschen hinter den Stoßstürmern, so drumherum» sieht Teuchert seinen idealen Einsatzort.

Auch der Japaner Keita Endo kann bei seinem ersten Verein im Ausland neue Qualitäten einbringen. «Er hat angedeutet, was er drauf hat», sagte Union-Coach Urs Fischer. «Aber bei ihm müssen wir noch ein bisschen vorsichtig sein. Wir versuchen, ihn zu integrieren.» Der 22 Jahre alte Flügelspieler deutete im Tempodribbling seine Fähigkeiten an. «Aber wir müssen dem Jungen schon Zeit lassen», bemerkte Fischer.

«Auf der Bühne Bundesliga spielen zu können, wo weltberühmte Spieler dabei sind, ist für mich von großer Bedeutung», sagte Endo am Donnerstag. «Ich werde alles daran setzen, mich hier in dem einen Jahr zu beweisen. Damit ich dann meinen Vertrag bekomme», ergänzte der Japaner, der zunächst von Yokohama Marinos nur ausgeliehen ist.

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