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Normalbetrieb in den Kitas: Situation hat sich entspannt

19.06.2020 - Die Rückkehr zum Normalbetrieb in den Kitas hat am Montag begonnen. Mit der nächsten Woche startet die zweite Phase. Dann sollen wieder alle Kinder zurückkönnen. Es gibt jedoch Zweifel, ob das alles klappt.

  • Kinderrucksäcke hängen im Eingangsbereich eines Kindergartens. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kinderrucksäcke hängen im Eingangsbereich eines Kindergartens. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Rückkehr der Berliner Kitas zum Normalbetrieb geht in die nächste Phase. Start war bereits am Montag. Für Eltern wird dadurch vieles einfacher. «Die Situation hat sich erheblich entspannt», sagte die Vorsitzende des Landeselternausschusses Kita (LEAK) in Berlin, Corinna Balkow, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings gebe es in vielen Kitas noch Einschränkungen etwa bei den Öffnungszeiten oder den Gruppengrößen. Die Berliner Kitas sind am Montag mit der Rückkehr zum Regelbetrieb gestartet. Nach einer einwöchigen Übergangsphase sollen ab kommendem Montag (22. Juni) dann wieder alle Kinder in gewohntem Umfang betreut werden können.

Die Rückkehr in den Regelbetrieb ist auch aus Sicht von Senatorin Sandra Scheeres (SPD) insgesamt gut angelaufen, wie die Senatsverwaltung für Bildung und Familie auf Anfrage mitteilte. Derzeit seien 109 000 Kinder in den Einrichtungen, fast 6200 mehr als zu Beginn der Woche. Die Zahlen werden nach Einschätzung der Bildungsverwaltung voraussichtlich noch deutlich steigen. Nach den Daten der Kita-Träger haben Eltern für insgesamt etwa 151 000 Kinder einen Betreuungsbedarf angekündigt.

Balkow ist weiterhin skeptisch, ob sich die Rückkehr zum Regelbetrieb vollständig umsetzen lässt: «Ich sehe nicht, wie das mit dem personellen Notstand möglich ist.» Erzieherinnen und Erzieher, die wegen ihrer Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehören, fallen für die Betreuung der Kinder aus. Balkow rechnet mit etwa 5000 in ganz Berlin. Die Folge werde ein eingeschränkter Regelbetrieb sein.

Dass in den Kitas zusätzlich etwa auch Eltern, Studierende, Bufdis, Trainer oder Praktikanten eingesetzt werden könnten, sieht die Elternvertretung mit gemischten Gefühlen. «Wir hoffen, dass damit sehr verantwortungsvoll umgegangen wird, wer mit den Kindern arbeiten darf», sagte Balkow. «Uns ist lieber, eine qualitativ hochwertige Betreuung für alle Kinder dann auch mit eingeschränkten Öffnungszeiten hinnehmen zu müssen als zu sagen, wir setzen jeden ein, der da ist.»

Nach Angaben der Senatsverwaltung haben die Träger gemeldet, dass knapp 85 Prozent der Fachkräfte zur Verfügung stünden. «Es gab Einrichtungen, die organisatorische und personelle Schwierigkeiten meldeten und deshalb noch nicht wieder die volle Öffnungszeit anbieten konnten, inklusive Früh- und Spätdienste.» Insgesamt bewerte die Kita-Aufsicht die Übergangswoche aber positiv. In Berlin gibt es rund 2700 Kitas und etwa 30 000 Erzieherinnen und Erzieher.

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