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Obduktion nach tödlichen Schüssen auf A10 noch nicht beendet

18.09.2019 - Potsdam/Gorzwow (dpa/bb) - Die Obduktion des mutmaßlichen Straftäters, der auf der A 10 von Polizisten getötet wurde, ist noch nicht abgeschlossen. Mit Ergebnissen sei erst im Lauf der kommenden Woche zu rechnen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) am Mittwoch. Beamte hatten den Mann aus Polen am vergangenen Mittwoch (11. September) auf der Autobahn bei Berlin gestoppt. Er soll mit einer Waffe auf die Beamten gezielt haben und diese nach mehrmaliger Aufforderung nicht weggelegt haben.

  • Polizisten stehen an der Anschlussstelle Hellersdorf auf der A10 nordöstlich von Berlin auf der Fahrbahn. Foto: Christopher Harms/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Polizisten stehen an der Anschlussstelle Hellersdorf auf der A10 nordöstlich von Berlin auf der Fahrbahn. Foto: Christopher Harms/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 26-Jährige soll nach bisherigen Erkenntnissen kurz zuvor in der polnischen Stadt Gorzow eine 26 Jahre alte Ukrainerin erschossen haben - wohl aus verschmähter Liebe. Auch in Gorzow laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft noch, wie in Sprecher am Mittwoch sagte. Nach Informationen der Zeitung «Polska Times» (Online) stammte das Opfer aus der Westukraine und hatte dort ein Studium in Psychologie abgeschlossen. Die junge Frau soll demnach seit zwei Jahren in Polen gearbeitet haben. Der Täter stammte aus Gorzow und soll laut «Polska Times» in einer Möbelfabrik sowie für eine örtliche Transportfirma gearbeitet haben.

Der Mann soll sein späteres Opfer in den Monaten vor der Tat massiv belästigt haben. Die Frau zeigte ihn bei der Polizei an, ein Gericht verhängte eine Geldstrafe. Warum der Mann nach der Tat nach Deutschland fuhr, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) weiter unklar. Die Polizei machte am Mittwoch keine Angaben dazu, ob die beiden Beamten, die auf den Mann geschossen haben, mittlerweile wieder im Dienst sind.

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