Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Ordnungsämter: Kaum schwere Corona-Verstöße in Restaurants

19.05.2020 - Mit der Überwachung der Corona-Vorgaben in den wieder geöffneten Restaurants sind auch die Ordnungsämter der Bezirke befasst - schwere Verstöße bleiben ihnen zufolge aber die Ausnahme. «Unser Ordnungsamt hat bislang etwa 60 Gaststättenbetriebe kontrolliert, wobei kein schwerwiegender Verstoß festgestellt wurde», teilte etwas das Bezirksamt Neukölln am Dienstag mit. Lediglich in einem Fall wurde die Schließung der Außengastronomie angeordnet, «da es sich um eine reine Schankwirtschaft handelte», hieß es.

  • Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes trägt eine Atemschutzmaske an seiner Weste. Foto: Ronny Hartmann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes trägt eine Atemschutzmaske an seiner Weste. Foto: Ronny Hartmann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ansonsten hätten sich alle Betreiber der kontrollierten Gaststätten in Neukölln Gedanken gemacht, wie die Hygieneregeln einzuhalten seien. «Grundsätzlich besteht aber eine hohe Unsicherheit seitens der Gastronomie, welche Regeln zu beachten und wie sie umzusetzen sind.»

Andere angefragte Bezirke waren bei ihren Angaben deutlich zurückhaltender. Im Bezirk Mitte etwa kontrolliere zwar das Ordnungsamt, teilte ein Sprecher mit. Aber: «Eine gesonderte Statistik wird nicht geführt.»

Auch in Charlottenburg-Wilmersdorf werden die Kontrollen laut Angaben des Bezirksamts nicht statistisch erfasst. «Nach den vorliegenden Rückmeldungen haben sich die Betreiber und Gäste in den Betrieben, in denen eine Kontrolle stattfand, größtenteils an die Vorgaben gehalten», teilte das Bezirksamt aber mit.

In Friedrichshain-Kreuzberg wiederum ist es für repräsentative Zahlen noch zu früh. Erst am Wochenende seien Handlungsempfehlungen des Senats angekommen, wie das Ordnungsamt bei Verstößen genau vorgehen solle. Erst seither könnten systematische Kontrollen durchgeführt werden. Dabei seien auch Verstöße festgestellt worden, hieß es vom Bezirksamt.

Seit vergangener Woche dürfen Restaurants, Imbisse und Cafés in Berlin wieder öffnen, solange sie selbst zubereitetes Essen anbieten. Reine Schankwirtschaften wie Kneipen und Shisha-Bars bleiben hingegen weiter geschlossen. Die Gastronomen müssen dabei einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Tischen inklusive Stühlen gewährleisten.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren