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Ordnungsamt will «Thaiwiese» punktuell kontrollieren

03.06.2019 - Berlin (dpa/bb) - Die sogenannte Thaiwiese im Preußenpark in Berlin-Wilmersdorf soll über den Sommer punktuell durch das Ordnungsamt kontrolliert werden. «In den Sommermonaten zeigen wir in jedem Park höhere Präsenz, so auch im Preußenpark», sagte der zuständige Bezirksstadtrat und Ordnungsamtsleiter Arne Herz (CDU) am Montag der Deutschen Presse-Agentur. «Essensverkauf im Park ist so nicht erlaubt, und unsere Mitarbeiter werden das punktuell kontrollieren.» Man wolle aber nichts zerstören, sondern einen Kompromiss finden, der allen Parknutzern sowie den Anwohnern gerecht werde, sagte Herz.

  • Polizisten auf dem sogenannten «Thaipark» im Preußenpark. Foto: Jörg Carstensen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Polizisten auf dem sogenannten «Thaipark» im Preußenpark. Foto: Jörg Carstensen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Ordnungsamt hatte am Samstag den Aufbau der Thaiwiese verhindert. Wie die «Berliner Morgenpost» berichtete, wurde der Verkauf von Waren - also auch von Thai-Food der jahrelang geduldeten Straßenküchen - untersagt. Nach übereinstimmenden Berichten in sozialen Medien waren die Stände bereits am Sonntag wieder aufgebaut. «Wir wollen das im Zeitraum des diesjährigen Übergangs weder dulden noch verbieten, sondern durch unsere punktuelle Präsenz sensibilisieren», sagte Herz.

Im Herbst soll ein Plan vorgestellt werden, der eine Neuordnung des Thaimarktes vorsieht. An diesem Vorhaben habe sich nichts geändert, sagte Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne) am Montag. Der Markt solle dann klare räumliche Grenzen bekommen und höchstens 60 Verkaufsstände haben. Vorher bleibe aber alles so, wie es derzeit ist. Um die Straßenküchen am Wochenende im Preußenpark gibt es immer wieder Streit.

Früher war der Park vor allem ein Treff für deutsch-thailändische Paare und Familien. Inzwischen kommen am Wochenende auch andere Berliner und Touristen zu den Essensständen im Preußenpark. Der Markt, ein beliebtes Motiv bei Instagram, landete als Empfehlung in der «New York Times» und im Buch «111 Orte in Berlin, die man gesehen haben muss». Neben thailändisch wird auch vietnamesisch, koreanisch, chinesisch und japanisch gekocht.

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