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Papier zur Gestaltung des Umfelds am Ostsee unterzeichnet

01.10.2020 - Die Stadt Cottbus, das Energieunternehmen Leag und die Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) wollen bei der Entwicklung am künftigen Ostsee eng zusammenarbeiten. Es geht um die Gestaltung im Umfeld des Cottbuser Sees, der aus einem ehemaligen Tagebau entsteht - auch als klimafreundliche Modellregion. Dazu unterzeichneten Oberbürgermeister Holger Kelch, die zu diesem Zeitpunkt amtierende BTU-Präsidentin Christiane Hipp sowie Leag-Vorstandschef Helmar Rendez und Leag-Personalvorstand Jörg Waniek eine Absichtserklärung, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte.

  • Blick über den ehemaligen Braunkohletagebau Cottbus-Nord und künftigen Cottbuser Ostsee. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick über den ehemaligen Braunkohletagebau Cottbus-Nord und künftigen Cottbuser Ostsee. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Cottbuser Ostsee soll nach Leag-Angaben zufolge einmal eine Wasserfläche von knapp 19 Quadratkilometern haben. Demnach wird er dann größer als Schwieloch- und Scharmützelsee - und gut zweieinhalb Mal so groß wie der Große Müggelsee. Im Jahr 2025 soll das Wasser die notwendige Mindesthöhe von 2,70 Meter in der Mitte des Sees erreichen.

In der Erklärung sind verschiedene Schwerpunkt-Vorhaben aufgeführt, darunter die Bereiche Erholen und Erleben, Innovation und nachhaltige Stadtentwicklung. Unter anderem geht es um erneuerbare Energien, die Seevorstadt als neuen CO2-neutralen Stadtteil, um klimaverträgliches Bauen, Wärmespeicher, Mobilität und Digitalisierung.

Seit März wird der ehemalige Tagebau nicht geflutet. Erst wenn es im Einzugsgebiet der Spree viel regnet und der Wasserbedarf für Nutzer wie etwa Trinkwasserversorger, Binnenfischerei oder die erforderlichen Füllstände der Talsperren gedeckt werden kann, wird die Flutung nach Angaben der Leag wieder möglich sein. Mit dem Eintreten solcher Trockenzeiten sei aber gerechnet worden.

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