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Staatsanwältin fordert Bewährungsstrafe für Krause

08.11.2019 - Potsdam (dpa/bb) - Im Betrugsprozess gegen den ehemaligen Landtagsabgeordneten Torsten Krause (Linke) hat die Staatsanwaltschaft eine Bewährungsstrafe von einem Jahr gegen den 38-Jährigen gefordert. Krause habe von 2005 bis 2012 einen Wohnsitz in Lychen (Uckermark) nur vorgetäuscht und tatsächlich in diesem Zeitraum in Potsdam oder in Berlin gewohnt, erklärte die Staatsanwältin am Freitag in ihrem Plädoyer vor dem Amtsgericht Potsdam. In Lychen habe sich Krause nur sporadisch aufgehalten.

  • Torsten Krause. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Torsten Krause. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Damit habe er sich vom Landtag monatlich rund 1000 Euro und insgesamt rund 72 000 Euro erschwindelt, so die Anklägerin. Diese Summe solle bei Krause eingezogen werden.

Krause hatte diese Vorwürfe im Prozess zurückgewiesen und erklärt, er habe in dem Zeitraum tatsächlich in Lychen gewohnt, da dort sein Wahlkreis gewesen sei und er in der Uckermark auch ein Kreistagsmandat gehabt habe. Für Wohnungen seiner Ehefrau in Berlin habe er nur deswegen als Mieter mit unterschrieben, weil sie mit ihrem geringen Gehalt keine Wohnung bekommen habe. 

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