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Polizei-Schießstand-Affäre erneut Thema im Innenausschuss

09.12.2019 - Berlin (dpa/bb) - Die Affäre um schadstoffbelastete Schießstände bei der Polizei ist heute erneut Thema im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Dabei geht es um Entschädigungen für betroffene Schießtrainer und bestimmte Polizisten sowie um die Arbeit der Prüfkommission.

  • Eine Polizeischülerin trainiert an einem Schießstand. Foto: Rainer Jensen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Polizeischülerin trainiert an einem Schießstand. Foto: Rainer Jensen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ein Teil der alten Schießstände musste in den vergangenen Jahren geschlossen werden, weil sich Asbest in Wänden fand oder giftige Gase als Rückstände des Schießens in der Luft hängen blieben. Von ursprünglich 74 Schießbahnen für die etwa 17 000 Berliner Polizisten waren zwischenzeitlich nur noch 11 in Betrieb.

Viele Schießtrainer und Polizisten aus Spezialeinheiten, die häufig trainierten, klagten über Beschwerden. Nach Einschätzung von Experten führten das häufige Schießen und das Einatmen von Giftstoffen akut zu Belastungen der Atemwege, aber nicht zwingend zu Krankheiten.

Um den Konflikt zu befrieden, versprach Innensenator Andreas Geisel (SPD) Geldzahlungen an möglicherweise Betroffene. Eine Kommission wertete die Anträge aus. Nach dem Stand vom Januar erhalten 487 Schießtrainer und Polizisten insgesamt 3,3 Millionen Euro Entschädigungen. Die Zahlungen liegen zwischen 3000 und 80 000 Euro. Zahlreiche Anträge wurden abgelehnt. Dagegen gab es Widersprüche. Kritiker warfen der Bewertungskommission vor, nicht unabhängig zu sein.

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