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Polizei zu «Liebig34»: Haben Lage im Blick - Urteil erwartet

03.06.2020 - Nach einer abendlichen Demonstration für den Erhalt eines linksradikalen Wohnprojekts in der Liebigstraße in Berlin-Friedrichhain und rund 160 Festnahmen ist die Polizei nach eigenen Angaben auf weitere mögliche Einsätze vorbereitet. «Wir haben die Lage im Blick», sagte eine Polizeisprecherin am Mittwochmorgen. «Wir bereiten uns auf alle Eventualitäten vor.» Sie berichtete etwa von einem Aufruf im Internet. Details zur Zahl der Einsatzkräfte nannte sie nicht. Am Vormittag soll in dem Streit um die Räumung des Hauses Liebigstraße 34 eine Gerichtsentscheidung verkündet werden.

  • Polizeibeamten stehen beim «Liebig34»-Protest in Friedrichshain. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Polizeibeamten stehen beim «Liebig34»-Protest in Friedrichshain. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach den Protesten am Dienstagabend in Friedrichshain habe es in der Nacht weitere Vorfälle gegeben, so die Sprecherin. Genaueres sagte sie zunächst nicht.

Bis zu 300 Menschen waren am Abend durch die Straßen um den Boxhagener Platz gezogen. Die Polizei war nach eigenen Angaben mit 350 Einsatzkräften vor Ort gewesen. Zahlreiche Mannschaftswagen standen im Kiez verteilt. Nach letztem Kenntnisstand gab es 160 Festnahmen und Freiheitsbeschränkungen. Die Demonstranten setzten unter anderem Pyrotechnik und bengalische Feuer ein. Verletzte habe es nicht gegeben, hatte ein Sprecher am frühen Mittwochmorgen gesagt. Die Situation beruhigte sich demnach gegen 22.30 Uhr.

Der Besitzer des Hauses Liebigstraße 34 hatte den Bewohnerinnen vor einiger Zeit gekündigt. Weil sie nicht ausziehen wollen, klagte er auf Räumung. Am Mittwochvormittag will das Landgericht eine Entscheidung dazu verkünden. Im Internet wurde ein weiterer Protest der linksradikalen Szene parallel zu dem Prozess angekündigt.

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