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Prozess nach Tod durch Stichverletzung

05.09.2019 - Frankfurt (Oder) (dpa/bb) - Wegen Totschlags müssen sich zwei Männer ab heute vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) verantworten. Die 29 und 30 Jahre alten Männer sollen im Februar 2018 einen 21-jährigen Berliner nach einem Streit am S-Bahnhof Röntgental (Barnim) mit einem Messer so schwer verletzt haben, dass er daran starb. Ein Stich soll die rechte Beckenschlagader des Opfers durchtrennt haben, der Mann verblutete.

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zuvor hatte sich der schwerverletzte 21-Jährige auf der Suche nach Hilfe in einen Döner-Imbiss am S-Bahnhof Röntgental geschleppt. Die beiden mutmaßlichen Täter waren laut Polizei unmittelbar nach der Tat geflüchtet. Die Ermittler konnten sie erst zehn Monate später in Berlin festnehmen. Seitdem sitzen sie in Untersuchungshaft. Für das Strafverfahren vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) sind 14 Verhandlungstage vorgesehen.

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