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Darum war RB Leipzig besser als Hertha BSC

25.10.2020 - Bundesliga-Tabellenführer RB Leipzig hat auch gegen Hertha BSC gewonnen. Zwischen beiden Teams liegen nach fünf Spieltagen bereits zehn Punkte. Das direkte Aufeinandertreffen zeigte, warum das so ist.

  • Berlins Jhon Córdoba trifft gegen Torwart Peter Gulacsi zum 0:1. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Berlins Jhon Córdoba trifft gegen Torwart Peter Gulacsi zum 0:1. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

RB Leipzig führt mit 13 Punkten nach fünf Spieltagen die Tabelle der Fußball-Bundesliga an. Hertha BSC hat nach vier Niederlagen in Serie nach dem 1:2 (1:1) am Samstag in Leipzig weiter nur drei Zähler auf dem Konto und steht nur wegen der besseren Tordifferenz nicht auf dem Relegationsplatz. Doch: So schlecht, wie es das Klassement aussagt, sind die Berliner nicht. Im Spiel gegen Leipzig machte einzig die Abwehr den Unterschied aus, wie ein Vergleich der Mannschaftsteile zeigt.

TORHÜTER: Viel hatte RB-Keeper Peter Gulacsi im Gegensatz zu Alexander Schwolow im Hertha-Tor nicht zu tun. Beim Gegentor von Jhon Cordoba war er machtlos, die zweite klare Hertha-Chance durch Matheus Cunha vereitelte er mit einer Fußabwehr. Schwolow dagegen verrichtete Schwerstarbeit und sorgte mit zahlreichen Reflexen dafür, dass die Niederlage gerade in der Schlussphase nicht höher ausfiel. Bei beiden Gegentreffern durch Dayot Upamecano und den Elfmeter von Marcel Sabitzer hatte er keine Abwehrchance.

ABWEHR: Der Ausfall der beiden Leipziger Auswahlspieler Lukas Klostermann und Marcel Halstenberg machte sich vornehmlich zu Beginn beider Halbzeiten bemerkbar. Die Abstimmung der Dreier- beziehungsweise Viererkette funktionierte nicht wie gewohnt, stabilisierte sich aber später. Das Berliner Deckungsverhalten war dagegen vorbildlich, einzig beim Ausgleich ließ man sich zu einfach austanzen. Aber: Die RB-Abwehr gewann das Spiel. Upamecano markierte den Ausgleich, dem Elfmeter von Sabitzer war ein Solo von Willi Orban bis in den Strafraum vorangegangen, das Jhon Cordoba mit einem Foul stoppte. Auch Nordi Mukiele, Angelino sowie nochmals Upamecano hatten weitere Chancen. Von den Hertha-Abwehrspielern war offensiv nichts zu sehen.

MITTELFELD: So lange Hertha mit elf Mann auf dem Platz stand, neutralisierten sich beide Reihen weitgehend. Zwar hat RB in Emil Forsberg oder Kevin Kampl, später auch Dani Olmo und Marcel Sabitzer die individuell stärkeren Spieler, doch Vladimir Darida, Lucas Tousart oder Dodi Lukebakio machten ihre Sache vornehmlich auch im defensiven Bereich sehr gut.

ANGRIFF: In diesem Bereich hatte Hertha in Leipzig sogar Vorteile. Jhon Cordoba und Matheus Cunha waren ständige Unruheherde. Bei RB merkte man Alexander Sörloth und dem etwas defensiveren Justin Kluivert an, dass sie noch nicht lange bei RB sind, das Spielsystem und die Laufwege der Kollegen sowie deren Ideen noch zu wenig verinnerlicht haben. Dafür fehlt das gemeinsame Training, das durch die Länderspiel-Abstellungen und nun sieben Spielen in 22 Tagen verbunden mit viel Regenerationszeit einfach zu kurz kam und kommt. Gute Ansätze zeigten beide dennoch, doch erst mit der Hereinnahme von Yussuf Poulsen und der damit agierenden Doppelspitze wurde RB auch im Angriff gefährlicher.

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