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Nach Durchsuchung: Randalierer demolieren Autos und Häuser

12.07.2020 - Zahlreiche beschädigte Autos, zerstörte Schaufensterscheiben und beschmierte Hauswände sind das Werk von mutmaßlich linksextremen Randalierern, die in der Nacht zu Sonntag durch Friedrichshain zogen.

  • Zerstörte Glasscheiben sind an einem Auto in der Jessnerstraße zu sehen. Foto: Paul Zinken/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Zerstörte Glasscheiben sind an einem Auto in der Jessnerstraße zu sehen. Foto: Paul Zinken/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eine Gruppe von mutmaßlich linksextremen Randalierern hat in Berlin-Friedrichshain großen Schaden an Autos und Häusern angerichtet. Bis zu 50 Menschen haben in der Nacht zum Sonntag 19 Fahrzeuge demoliert und 13 Gebäude beschädigt, wie ein Sprecher der Polizei Berlin am Sonntagnachmittag mitteilte. Die Beamten vermuten demnach einen Bezug zur örtlichen linksextremen Szene, der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

An zahlreiche Fassaden wurden Schriftzüge zu den linken Wohnprojekten Rigaer 94 und Liebig 34 geschmiert. In der Rigaer Straße hatte die Polizei am Donnerstag Räume in dem Wohnprojekt durchsucht. Eine Polizistin soll im Januar aus dem Haus heraus mit einem Laserpointer geblendet worden sein und eine Augenverletzung erlitten haben.

Die Randalierer, dunkel gekleidet und zum Teil mit Fackeln, zogen über die Jessnerstraße, Weserstraße, Wühlischstraße, Boxhagener Straße und den Siegfried-Hirschmann-Park. An den Autos wurden größtenteils Scheiben zerstört. Ein genaues Muster bei der Auswahl sei nicht zu erkennen gewesen, sagte der Polizeisprecher. Neben vier Fahrzeugen von Car-Sharing-Anbietern wurde unter anderem ein hochpreisiges Elektroauto demoliert sowie Wagen aller gängigen Marken und Klassen.

Auch die Fenster einer Bank und eines Lebensmittelgeschäfts in der Boxhagener Straße wurden zerstört. In der Nähe stellten die Beamten zwei Verdächtige, einen 18-jährigen Mann und eine 23 Jahre alte Frau und nahmen ihre Personalien auf. Zwei Menschen hatten Plakate dabei, die sichergestellt wurden. Auch sie wurden überprüft. Niemand wurde festgenommen. Die Abteilung «politisch motivierte Kriminalität Links» des polizeilichen Staatsschutzes hat die Ermittlungen übernommen. Zur Schadenshöhe machten die Beamten keine Angaben.

In der Rigaer Straße und Umgebung werden immer wieder Polizisten von mutmaßlich linksextremen Tätern mit Steinen, Flaschen und Farbbeuteln angegriffen und Autos beschädigt.

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