Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Prozess um rechtsextreme Online-Hetze ausgesetzt

22.08.2018 - Berlin (dpa/bb) - Ein Prozess wegen rechtsextremer Hetze im Internet gegen einen 57-Jährigen ist vor Verlesung der Anklage ausgesetzt worden. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten ordnete am Mittwoch eine Begutachtung des Angeklagten an. Es sei zu prüfen, ob der Mann schuld- und verhandlungsfähig sei, begründete die Richterin.

  • Amtsgericht Berlin Tiergarten: Ein Schild hängt am Eingang zum Gerichtsgebäude an der Turmstraße. Foto: Paul Zinken/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Amtsgericht Berlin Tiergarten: Ein Schild hängt am Eingang zum Gerichtsgebäude an der Turmstraße. Foto: Paul Zinken/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Angeklagte soll zwischen September 2012 und April 2015 unter einem Fantasienamen auf der inzwischen verbotenen rechtsextremen Internetplattform «Altermedia Deutschland» mehrfach Nazi-Parolen verbreitet und Hass vor allem gegen Juden geschürt haben. Dem in Berlin wohnenden Mann werden 16 antisemitistische und rassistische Beiträge zur Last gelegt.