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Schluss mit Schnee: Es wird wärmer und wolkig

15.02.2021 - Kaum jemand hatte noch mit echten Wintertagen gerechnet. Aber dann erfreuten doch noch sonnige Stunden in verschneiten Landschaften viele Berliner und Brandenburger - zumindest für einige Tage.

  • Eine Frau geht bei regnerischem Wetter über eine Straße. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Frau geht bei regnerischem Wetter über eine Straße. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach vielen Wintertagen mit Schnee, Eis und teilweise auch Sonne endet nun die Frostperiode in Berlin und Brandenburg. Damit sind die Tage von Schneewanderungen, Schlittenfahren und Schlittschuhlaufen erst einmal vorbei. Der Montag sollte noch sehr kalt bleiben, ab Dienstag steigen laut dem Deutschen Wetterdienst die Temperaturen über Null Grad, und es setzt Tauwetter ein, das den Schnee und das Eis auf den Seen nach und nach zum Schmelzen bringt. Auch im weiteren Verlauf der Woche bleibt es bewölkt und teilweise regnerisch.

Am Montag liegen die Temperaturen in Berlin noch deutlich unter Null Grad. Im Süden Brandenburgs werden nach Angaben der Meteorologen sogar bis zu minus zwanzig Grad und strenger Frost erreicht. Nachmittags kommt dann ein Tiefdruckgebiet von Westen in der Region an und bringt etwas wärmere und feuchtere Luft. Am Nachmittag und Abend schneit es in Berlin und Brandenburg. Dabei kann es stellenweise auch glatt werden. Am Abend erreicht der Schneefall den Osten Brandenburgs. Die Höhe des Neuschnees liegt zwischen zwei und fünf Zentimetern.

Bis zum Dienstagmorgen geht der Schnee bei Temperaturen zwischen zwei und sechs Grad allmählich in Regen über. Wegen des weiterhin kalten Bodens kann sich dabei an manchen Stellen auch Glatteis bilden. Am Dienstagnachmittag bleibt es laut der Vorhersage wolkig, aber trocken. Auch am Mittwoch soll es bewölkt und trocken sein. Die Temperaturen steigen dann auf vier bis acht Grad. Nachts kann es um die Null Grad kalt sein. In der zweiten Wochenhälfte ändert sich wenig.

Durch das Tauwetter steigen ab Dienstag wieder die Gefahren von Einbrüchen auf zugefrorenen Seen, auf denen das Eis dünner wird. In Berlin hatte die Polizei am Wochenende vor dem Betreten des Eises gewarnt und die Menschen zum Teil mit einem Hubschrauber kurzzeitig herunter gescheucht. Am Sonntag veröffentlichte die Polizei ein Foto aus einer Wärmebildkamera vom Weißen See in Pankow. Darauf zeigte sich, dass manche Eisflächen etwas weniger kalt waren als andere, etwa weil der Schnee weggekratzt war und das dunkle Eis mehr Sonnenstrahlen absorbierte.

Zahlreiche Menschen gingen aber trotzdem auf dem bis zu 15 Zentimeter dicken Eis spazieren, liefen Schlittschuh oder spielten Eishockey. Auf dem Schlachtensee im Südwesten Berlins brachen einige Menschen am Samstag ein Stück ins Eis ein, konnten sich aber selbst befreien. Größere Unfälle gab es nicht.

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